Mobiles Split-Klimagerät: Einsatz, Anschluss & Preise

Ob im privaten oder im gewerblichen Bereich: Ein mobiles Split-Klimagerät sorgt flexibel für angenehme Temperaturen. Es kühlt Räume an heißen Tagen, trocknet die Luft bei hoher Feuchtigkeit und kann oft sogar heizen, wenn es drinnen etwas zu kalt ist. Anders als bei fest installierten Klimalösungen lassen sich mobile Split-Klimageräte dabei schnell installieren und in Betrieb nehmen. Sie sind platzsparend, effizient und für viele Einsatzbereiche geeignet.

Render eine mobilen Split-Klimageraets in Raum neben Pflanze

Deutsche-Thermo.de informiert über die Funktionsweise und die Auswahl der Geräte. Wir erklären, wie sie sich anschließen lassen und zeigen auf, wie viel mobile Split-Klimaanlagen kosten.

Die Themen im Überblick

Mobile Kühllösungen für kleine und mittlere Leistungsbereiche

Ein mobiles Split-Klimagerät kühlt die Luft in gewerblich und privat genutzten Räumen herunter. Dazu besteht es in aller Regel aus zwei Komponenten, die über flexible Schläuche miteinander verbunden sind. Während das Innengerät seinem Aufstellraum thermische Energie entzieht, führt das Außengerät diese an die Umgebung ab. Die Leistung liegt in aller Regel bei unter 10 Kilowatt und reicht aus, um einzelne Räume oder Bereiche auf etwa 18 Grad Celsius herunter zu kühlen.

Geeignet sind die Geräte damit für Bereiche mit kleinen und mittleren Lasten, in denen sie sich vergleichsweise einfach sowie schnell installieren lassen. Mittels Schuko-Stecker und vorgefüllten Leitungen funktioniert das auch ohne Erfahrungen im Umgang mit der Kältetechnik.

Benötigen Nutzer ein mobiles Split-Klimagerät nicht mehr, können Sie es einfach demontieren, einlagern oder an einen Miet-Anbieter zurückgeben.

Mobiles Split-Klimageräte: Funktionsweise einfach erklärt

Die Funktionsweise der flexiblen Klimalösungen basiert auf einem immer wieder ablaufenden Kreislauf: Dem sogenannten Kältemittelkreislauf. Erklären lässt sich dieser in vier Schritten, wie die folgende Übersicht zeigt:

1. Inneneinheit kühlt die Raumluft:

Im ersten Schritt leitet ein Ventilator Raumluft über die Inneneinheit der mobilen Split-Klimaanlage. Die Luft strömt an einem Wärmeübertrager vorbei und gibt Wärme an das darin befindliche Kältemittel ab. Während sich die Raumluft dabei abkühlt, ändert das Kältemittel seinen Aggregatzustand und verdampft.

2. Verdichter erhöht die Kältemitteltemperatur:

Der Kältemitteldampf strömt anschließend durch die Kältemittelleitung zur Außeneinheit. Hier passiert er einen elektronisch arbeitenden Verdichter, der mit dem Druck auch die Temperatur des Mediums anhebt. Das ist nötig, damit das mobile Split-Klimagerät überschüssige Wärme an die Umwelt abgeben kann.

3. Verflüssiger überträgt Wärme an die Außenluft:

Liegt die Temperatur des Kältemittels über der Außentemperatur, strömt das Medium über einen zweiten Wärmeübertrager. Hier gibt es einen Teil der mitgeführten Energie an die Umgebungsluft ab, wodurch seine Temperatur sinkt.

4. Entspanner regeneriert das Kältemittel:

Das Kältemittel passiert nun ein Expansionsventil. Es nimmt seinen Ausgangsdruck ein, geht in den flüssigen Aggregatzustand über und strömt über die Kältemittelleitung zurück zum Verdampfer in der Inneneinheit. Hier angekommen, beginnt der Prozess von vorn.

Inneneinheit des Split-Klimagerätes ist platzsparend und leise

Durch den speziellen Aufbau lässt sich die Inneneinheit der mobilen Split-Klimageräte besonders kompakt ausführen. Sie nimmt im Haus kaum Platz weg und ist flexibel aufstellbar. Die Geräte arbeiten außerdem sehr leise, da sie außer dem Ventilator keine beweglichen Teile enthalten. Wer ein mobiles Split-Klimagerät mit einer Monoblock-Klimaanlage vergleicht, stellt schnell fest, wie laut Letztere arbeitet.

Inverter-Motoren für flexible Leistungsregelung und hohe Effizienz

Um die Kühlleistung der mobilen Split-Klimageräte zu beeinflussen, ist die Drehzahl des Verdichters anzupassen. Viele Geräte bieten dazu eine drei- oder vierstufige Regelung, die sich manuell oder automatisch nutzen lässt. Ein mobiles Split-Klimagerät mit Inverter-Motor verändert hingegen die Spannung, um die Leistung stufenlos bedarfsgerecht einzustellen. Das führt zu geringeren Verlusten und niedrigeren Energiekosten.

Bedienung über Gerät, IR-Fernbedienung oder Smartphone-App

Geht es um die Bedienung und Programmierung mobiler Klima-Splitgeräte, setzen Hersteller auf verschiedene Konzepte. Bei einfachen und vergleichsweise günstigen Systemen lässt sich die gewünschte Kühlleistung manuell am Innengerät verändern. Bessere Systeme lassen die Bedienung hingegen über eine Fernbedienung oder sogar über eine Smartphone-App zu. Letztere ermöglicht es, die Betriebsparameter auch aus der Ferne zu verändern und so nach einem langen Arbeitstag automatisch für einen kühlen Empfang zu sorgen.

Mobiles Split-Klimagerät punktet mit großem Funktionsumfang

Eine Besonderheit der Klimalösungen ist der große Funktionsumfang. So können Verbraucher öffentliche, gewerblich oder private Räume nicht nur kühlen, sondern teilweise auch heizen. Genau wie eine konventionelle Luft-Wärmepumpe macht das mobile Split-Klimagerät dabei kostenfreie Wärme aus der Umgebung zum Heizen nutzbar. Es hilft dabei, Energie einzusparen, den indirekten CO2-Ausstoß zu reduzieren und das Klima zu schonen.

An schwülwarmen Tagen entfeuchten Klimageräte die Raumluft

Neben der Heiz- und Kühlfunktion sind viele mobile Split-Klimageräte auch mit einer Entfeuchtungsfunktion ausgestattet. Um diese zu nutzen, blasen die Anlagen Raumluft über den Wärmeübertrager des Innengeräts. Die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert an der kalten Wärmetauscherfläche und läuft in einen Sammelbehälter. Von dort aus müssen Nutzer das Wasser in die Kanalisation ableiten oder mit einer kleinen Pumpe zum Außengerät befördern. Hier verdunstet es an den Wärmeübertragerflächen des Verflüssigers und gelangt ohne Spuren in die Umwelt.

Aufstellung und Inbetriebnahme auch ohne Fachkenntnisse möglich

Sind Außen- und Inneneinheit kleiner mobiler Split-Klimageräte bereits bei der Auslieferung mit einem flexiblen Schlauch verbunden, ist die Inbetriebnahme ohne Kältemitteltechniker in nur drei einfachen Schritten möglich:

01

Innengerät aufstellen:

Innengerät in der Nähe eines Fensters oder einer Tür aufstellen und so positionieren, dass es die kühle Luft frei in den Raum einblasen kann.

02

Außengerät aufstellen:

Außengerät mit angeschlossenem Schlauchpaket nach außen führen und sicher vor dem Fenster oder der Tür aufstellen. Für die Montage auf dem Fensterbrett bieten viele Anbieter spezielle Befestigungsmittel an.

03

Strom anschließen:

Tür oder Fenster anlehnen und den Stecker der Inneneinheit in eine nahegelegene Schuko-Steckdose einstecken. Nun lässt sich das mobile Split-Klimagerät über die Bedientasten an der Inneneinheit, die Fernbedienung oder eine Smartphone-App starten und einstellen.

Um ein Zurückströmen warmer Außenluft zu verhindern und die Effizienz der Geräte zu verbessern, lohnt es sich, eine Fenster- oder Türdichtung anzubringen. Die passgenau hergestellten Folien lassen sich in den Spalt kleben und mit einem Klett- oder Reißverschluss im Bereich der Kabeldurchführung öffnen.

Achtung: Die Kältemittelleitungen bestehen aus Kupfer und dürfen nicht eingeklemmt oder geknickt werden. Das verursacht irreparable Schäden an der Leitung und kann zum Verlust von Kältemittel führen.

Mobiles Split-Klimagerät mit Schnellkupplung anschließen

Sind die Verbindungsleitungen nicht vormontiert und vorgefüllt, ist häufig die Unterstützung durch einen Kältetechniker erforderlich. Dieser stellt die Verbindung zwischen Außen- und Inneneinheit her. Er prüft, ob alles dicht ist und füllt die richtige Menge Kältemittel ein.

Die Installation durch den Fachhandwerker ist zwar mit höheren Kosten verbunden, sie bringt aber auch mehr Flexibilität. So lassen sich die Verbindungsschläuche durch Bohrungen in der Wand führen, sodass Fenster oder Türen nicht offen stehen bleiben müssen.

Übrigens: Einige Hersteller bieten auch Anlagen an, bei denen Wasser mit Frostschutzmittel zwischen Außen- und Inneneinheit zirkuliert. Dabei handelt es sich theoretisch um Kaltwassersätze mit zusätzlichem Wärmeübertrager. Die Anlagen erreichen eine Leistung von etwa 25 kW und lassen sich durch Schnellkupplungen einfach ohne Fachkenntnisse installieren. Ein Kältebauer ist hierfür nicht erforderlich.

Verschiedenste Einsatzbereiche für die flexiblen Kühllösungen

Durch die kompakte Bauweise und die einfache Installation sind mobile Splitgeräte für verschiedenste Bereiche geeignet. So zum Beispiel für die Komfortkühlung in privaten Wohn- und Schlafräumen, in denen die Anlagen leise für wohlige Temperaturen sorgen. Aber auch in Büros oder Ladengeschäften sorgen die Anlagen schnell für angenehme Temperaturen.

Typische Einsatzbereiche im Überblick:

  • Wohnzimmer
  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Gartenhäuser
  • Tiny Houses
  • Ferienwohnungen
  • Hotelzimmer
  • Homeoffice
  • Büroräume
  • Besprechungsräume
  • Ladengeschäfte
  • Baubüros
  • Bürocontainer

Ein mobiles Split-Klimagerät bringt viele Vorteile

Die einfache Installation, der leise Betrieb und die hohe Kühlleistung sind nur drei Vorteile mobiler Splitgeräte. Die Anlagen bieten darüber hinaus eine sehr hohe Flexibilität. Sie eignen sich für verschiedenste Einsatzbereiche, sind besonders schnell in Betrieb zu nehmen und meist auch sehr kompakt. Ein weiterer Vorteil ist der große Funktionsumfang – so gibt es mobile Split-Klimageräte auch zum Heizen und Entfeuchten.

Nachteilig ist hingegen der begrenzte Abstand zwischen Außen- und Inneneinheit. Die Geräteleistung liegt meist bei maximal 10 Kilowatt und der Einsatz ist auf Bereiche mit kleiner und mittlerer Kühllast begrenzt. Ein weiterer Nachteil: Soll ein mobiles Split-Klimagerät fest installiert werden, ist auch bei Anlagen mit Schnellverschluss ein Kältemitteltechniker erforderlich.

Vorteile und Nachteile der Split-Klimageräte im Überblick:

Vorteile:

einfache Installation vorgefüllter Anlagen

Inbetriebnahme ohne Techniker möglich

mobil durch Rollen und Tragegriffe

leiser Betrieb der Inneneinheit (< 35 dB(A))

energiesparender Inverter-Kühlbetrieb

hohe Kühlleistung

vielfältige Einsatzbereiche

Nachteile:

geringer Abstand zwischen den Einheiten

Geräteleistung bis etwa 25 kW

Festinstallation nur mit Kältetechniker

Fenster oder Türen bleiben geöffnet

Diese technischen Alternativen stehen zur Verfügung

Geht es um die mobile Kühlung, kommen auch andere technische Lösungen infrage. So zum Beispiel adiabatische Luftkühler, Monoblockgeräte und die Verbindung von Kaltwassersätzen mit Fan-Coils. Die folgende Übersicht zeigt, was diese von mobilen Split-Klimageräten unterscheidet.

Technische AlternativenBeschreibung
Adiabatische Kühler / VerdunstungskühlerVerdunstungskühler leiten feine Wassertröpfchen über einen Luftstrahl. Das Wasser verdunstet dabei, nimmt Wärme aus der Umgebung auf und lässt die Lufttemperatur sinken. Die Technik ist einfach und kostengünstig, kühlt aber nur wenig. Außerdem bringen Verdunstungskühler viel Feuchtigkeit in die Raumluft ein.
MonoblockgeräteMonoblockgeräte arbeiten wie mobile Split-Klimageräte, wobei sich alle Bauteile in einer Einheit befinden. Diese steht innen und bläst erwärmte Luft über einen Schlauch nach draußen. Durch den großen Spalt in Fenstern und Türen, durch den der Abluftschlauch (auch ein Zuluftschlauch ist möglich) nach außen führt, tritt teilweise viel warme Luft ins Innere. Die Geräte sind dadurch weniger effizient. Sie verursachen höhere Geräusche und stören den Komfort vor allem in Büro-, Wohn- und Schlafräumen.
Kaltwassersatz und Fan-CoilsBei dieser Lösung steht eine Kälteanlage außen im Freien. Sie nutzt den Kältemittelkreislauf, um Wasser herunter zu kühlen und leitet dieses durch flexible Schlauchleitungen zu Luftregistern im Gebäude. Die sogenannten Fan-Coils saugen Raumluft an und übertragen Wärme von dieser auf das Kühlwasser. Die Installation ist flexibel und ohne Klimatechniker möglich. Interessant sind die Anlagen vor allem für Einsatzbereiche mit mittlerer bis höherer Kühllast.

Kühlleistung überschlagen und mobiles Split-Klimagerät auswählen

Wer ein mobiles Split-Klimagerät mieten oder kaufen möchte, muss zunächst die erforderliche Leistung bestimmen. Neben dem energetischen Gebäudezustand wirken sich vor allem die Lage im Haus, die Anzahl der Fenster und die internen Wärmequellen auf das Ergebnis aus.
Wir empfehlen, bei größeren Anlagen individuell die Kühllast berechnen zu lassen, um das richtige Gerät auswählen zu können. Im Kleinen helfen auch Richtwerte, schnell ein Ergebnis zu bekommen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.

BedingungenRichtwerte (Watt / m³)
Raum ohne übermäßig viele Fenster oder Personen in einem modern gedämmten Gebäude30 Watt
Zuschlag für schlechte Dämmung+ 10 Watt
Zuschlag für mehrere Personen im Raum+ 10 Watt
Zuschlag für große Fensterflächen+ 10 Watt
Zuschlag für Räume mit Südfassade+ 10 Watt
Raum in Bürocontainer50 bis 60 Watt
Raum in Dachgeschosswohnung50 bis 80 Watt

Quelle: Trotec – Ratgeber Klimatisierung

Überschlägig die Kühllast berechnen: So funktioniert es

Um die Kühllast für einen Raum berechnen zu können, ist zunächst der richtige Wert aus der obigen Tabelle zu wählen.

Handelt es sich beispielsweise um einen Raum mit vielen Personen und vielen Fenstern an der Südseite eines modern gedämmten Gebäudes, beträgt die spezifische Kühllast überschlägig 60 Watt pro Kubikmeter (30 + 10 + 10 + 10 W/m³).

Nun ist die spezifische Kühllast mit der Grundfläche und der Raumhöhe zu multiplizieren.

Liegt Erstere bei 30 Quadratmetern und die Höhe bei 2,50 Metern, ergibt sich ein Luftvolumen von 75 Kubikmetern. Multipliziert mit 60 Watt pro Kubikmeter liegt die Kühllast dementsprechend bei

75 m³ x 60 Watt = 4.500 Watt oder 4,5 Kilowatt.

Soll ein mobiles Split-Klimagerät zum Einsatz kommen, muss es diese Kühlleistung in etwa aufbringen.

Kaufen oder Mieten: Welche Lösung ist besser?

Grundsätzlich können Verbraucher ein mobiles Split-Klimagerät mieten oder kaufen. Ersteres lohnt sich in aller Regel dann, wenn sie die Technik nur vorübergehend benötigen und nicht viel Geld ausgeben möchten. Also zum Beispiel dann, wenn es um das Überbrücken einer kurzen Hitzeperiode geht. Wer die Technik langfristig nutzen möchte, kann ein mobiles Split-Klimagerät kaufen. Das verursacht zwar höhere Anfangskosten, spart im Laufe der Zeit allerdings Mietkosten ein.

Kosten der flexiblen Split-Klimaanlagen im Überblick

Eine hochwertiges mobiles Split-Klimagerät kostet im Durchschnitt 1.500 bis 6.000 Euro und hat eine Kühlleistung von rund vier Kilowatt. Wer eine solche Anlage mieten möchte, zahlt hingegen 30 bis 150 Euro pro Tag, wobei sich neben der Kühlleistung auch die Mietdauer auf die Kosten auswirkt. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.

LeistungKaufpreisMietpreis pro Tag
bis 4 kW1.500 bis 2.500 Euroab 30 Euro
bis 10 kW4.500 bis 5.500 Euroab 50 Euro

Wie hoch die Kosten im Detail ausfallen, hängt auch von den jeweiligen Voraussetzungen sowie vom benötigten Zubehör ab. Eine zuverlässige Preisauskunft bietet daher nur ein individuell erstelltes Kauf- oder Mietangebot.

FAQ: Häufige gestellte Fragen und Antworten

Was zeichnet die flexiblen Kühllösungen aus und wann kommen sie infrage?

Im Gegensatz zu Monoblockgeräten arbeiten die Anlagen besonders leise. Sie eignen sich daher zur Komfortkühlung in privaten und gewerblichen Bereichen. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Installation, die dank vorgefüllter Kältesysteme auch ohne Fachkenntnisse möglich ist. Erhältlich sind Anlage dabei mit etwa 4 bis 10 kW Kühlleistung für Wohnräume, Büros oder Ladengeschäfte.

Lässt sich ein mobiles Split-Klimagerät ohne Fachhandwerker in Betrieb nehmen?

Die Installation ist ohne Fachhandwerker möglich, wenn keine Arbeiten an Kältemittel führenden Komponenten erforderlich sind. Der Fall ist das immer dann, wann Außen- und Inneneinheit der mobilen Splitgeräte bereits miteinander verbunden und die gesamte Anlage mit Kältemittel gefüllt ist. Wer sich für die Festinstallation der Lösungen interessiert, muss jedoch einen Kälteanlagenbauer beauftragen. Der Experte trennt die Leitungen, verlegt sie fachgerecht und füllt die Anlage nach der Installation.

Welche Alternativen zu mobilen Split-Klimaanlagen gibt es?

Genügt die Leistung der Geräte nicht, kommen häufig Kaltwassersätze in Verbindung mit Fan-Coils zum Einsatz. Diese bestehen aus einem außen aufstellbaren Kühlgerät, welches Kaltwasser erzeugt. Das Medium strömt über flexible Leitungen zu einem oder mehreren Luftregistern, an dem es Wärme aufnimmt und nach außen abführt. Der Komfort ist auch hier sehr hoch und die Anlagen lassen sich ebenfalls ohne besondere Kenntnisse der Kältetechnik installieren.

Wie viel kostet ein mobiles Split-Klimagerät zum Kaufen oder Mieten?

Anlagen zum Kaufen kosten je nach Leistung etwa 1.500 bis 5.500 Euro. Wer sich für die Gerätemiete entscheidet, kann Preise von 30 bis 50 Euro pro Tag einplanen. Längere Mietzeiträume sorgen dabei häufig für bessere Konditionen.

Autor: Johannes Partz

Johannes Partz

Johannes ist hier Geschäftsführer. In der Energiebranche ist er seit 2013. Er war in verschiedenen Positionen in Technik und Vertrieb bei Energieversorgern tätig. Seine technische Expertise hat er aus den 3 Jahren als Geschäftsführer bei der Hampel GmbH - einem Gebäudetechnik Unternehmen mit Fokus auf Heizungstechnik, Sanitär, Lüftung und Klima.