Mobile Trafostation mieten & kaufen

Geht es darum, große Baustellen, Gebäude oder Veranstaltungsgelände vorübergehend mit elektrischer Energie zu versorgen, kommen Trafostationen (auch Transformatorstationen, Umspannstation oder Ortsnetzstationen) infrage. Diese nehmen Strom aus dem Mittelspannungsnetz auf und wandeln ihn für den Einsatz in einem lokalen Niederspannungsnetz um. Üblicherweise erfolgt die Transformation dabei von 10.000 bis 20.000 Volt auf 230 bis 400 Volt. Interessenten können die mobile Trafostation mieten oder kaufen. Während Ersteres für Einsätze von bis zu etwa zwei Jahren finanziell von Vorteil ist, lohnt sich die Kauf-Option häufig für große Veranstalter und Bauträger. Warum das so ist, wann mobile Trafostationen zum Einsatz kommen und wie hoch die Kosten sind, erklären wir im folgenden Ratgeber.

Die Themen im Überblick

Mobile Trafostation

Mobile Trafostation: Was ist das und welche Aufgabe hat es?

Von regenerativen Energien-Anlagen oder Kraftwerken transportieren Netzbetreiber Strom häufig über weite Strecken. Damit das verlustarm funktioniert, erfolgt die Leitung bei einer Spannung von mindestens 10.000 Volt über das sogenannte Mittelspannungsnetz. Möchten Verbraucher die elektrische Energie nutzen, etwa um Siedlungen, Baustellen oder Veranstaltungen zu versorgen, benötigen sie Strom jedoch mit 230 bis maximal 400 Volt. Feste oder mobile Trafostationen realisieren die erforderliche Umwandlung und sind somit die Trennstelle zwischen Mittel- und Niederspannungsnetz.

Für lange Einsatzzeiten im Freien bestens ausgerüstet und geeignet

Mobile Trafostationen sind im Gegensatz zu fest installierten Ortsstationen für den befristeten Einsatz ausgelegt. Sie lassen sich per LKW und Kran transportieren, in vielen Bereichen aufstellen und lange Zeit im Freien verwenden. Dafür sorgen stabile und witterungsbeständige Konstruktionen aus Betonfertigteilen oder Stahlcontainern. Die Anlagen sind abschließbar und für verschiedene Eingangsspannungen zu haben.

Mobile Trafostation in unterschiedlichen Größen mieten oder kaufen

Wer eine mobile Trafostation mieten möchte, kann Anlagen mit unterschiedlichen Anschlussleistungen auswählen. Erhältlich sind Umspannstationen für weniger als 100 kVa bis zu 2.500 kVA, die sich für größere Bedarfswerte auch miteinander verbinden lassen. So erreichen zwei 2.500 kVA Trafostationen eine Leistung von bis zu 5.000 kVa Scheinleistung oder etwa 4.000 kW Wirkleistung. Während die Sekundärspannung in der Regel bei 400 Volt liegt, lässt sich die Primärspannung geräteabhängig an die Netzspannung von bis zu 21.000 Volt anpassen.

Aufbau und Bauweisen der flexiblen Umspannstationen

Der Aufbau mobiler Trafostationen zum Mieten oder Kaufen unterscheidet sich im Grunde nicht von dem, ihrer fest installierten Pendants. So bestehen die Anlagen aus einem witterungsbeständigen Gehäuse, welches größenabhängig von außen zu bedienen oder begehbar ausgeführt ist. Im Inneren befinden sich neben mindestens einem Transformator das Mittelspannungsmessfeld, Zähler, Trennstellen und die Niederspannungsverteilung. Für die sichere Einführung von Mittel- und Niederspannungskabeln gibt es außerdem einen ausreichend groß dimensionierten Kabelkeller. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Funktion der wichtigsten Komponenten.

BauteilBeschreibung
TransformatorTransformatoren übernehmen die Hauptaufgabe der mobilen Trafostationen: Sie wandeln elektrische Energie von 10 bis 20 kV auf 400 V um. Dazu sitzen die Bauteile zwischen dem Mittel- und dem Niederspannungsnetz.
MittelspannungsmessfeldHier wandeln Messwandler hohe Ströme und Spannungen in niedrigere um, damit sich auch hohe Leistungswerte mit konventionellen Zählern messen lassen.
StromzählerDer Stromzähler ermöglicht die Abrechnung des Baustroms, indem er die verbrauchte elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz erfasst und aufsummiert.
Lasttrenn- und LeistungsschalterDiese Bauteile können eine elektrisch leitende Verbindung herstellen oder unterbinden. Im zweiten Fall schützen sie gegen Überlast und Kurzschlüsse durch Lichtbögen zwischen den Kontakten. Während Lasttrennschalter bei kleineren Leistungen zum Einsatz kommen, lassen sich mit Leistungsschaltern hohe Ströme schalten.
NiederspannungsverteilungHierbei handelt es sich um den Anschlusspunkt an das lokale Niederspannungsstromnetz. Über die Niederspannungsverteilung speist der Trafo Strom in Baustellen-, Orts- oder Veranstaltungsnetze ein.

Darüber hinaus kann die mobile Trafostation auch über eine Zwangslüftung verfügen. Dabei handelt es sich um kleine Ventilatoren, die Luft aus dem Trafohäuschen blasen. Daraufhin entsteht ein Unterdruck und frische Außenluft strömt nach. Der daraus resultierende Luftwechsel führt große Wärmemengen zuverlässig aus der mobilen Trafostation ab und schützen somit vor Schäden.

Verschiedene Transformatoren für die mobile Ortsstation wählbar

Grundsätzlich lassen sich Transformatorstationen mit unterschiedlichen Trafos ausstatten. So gibt es neben konventionellen Öltransformatoren auch Gießharz- und Ökotransformatoren. Die folgende Übersicht informiert über die Unterschiede:

  • Öltransformatoren sind von Öl umspült. Dieses sorgt für die Kühlung des Transformators und schützt zugleich vor Stromüberschlägen. Die Anlagen sind in allen Leistungsklassen erhältlich, müssen jedoch mit einer Ölwanne versehen sein. Letztere fängt eventuell ausgetretenes Öl auf, um die Kontamination der Umwelt zu verhindern. Als Standard sind Öltransformatoren am günstigsten, dafür aber auch nicht überall einsetzbar. Einschränkungen ergeben sich beispielsweise in Überschwemmungsgebieten.
  • Gießharztransformatoren Gießharztransformatoren kommen ohne Öl aus und heißen daher auch Trockentransformatoren. Sie verfügen über eine isolierende Schicht aus Gießharz, arbeiten luftgekühlt und sind effizienter als Öltrafos. Zum Einsatz kommen mobile Umschaltstationen mit Gießharztransformatoren unter anderem in Wasserschutzgebieten. Sie benötigen keine Ölauffangwanne, sind wartungsfreundlicher und sparen CO2.
  • Ökotransformatoren ersetzen Öl als Kühl- und Isolationsmittel durch einen natürlich gewonnenen Ester. Die Flüssigkeit lässt sich aus Pflanzenölen herstellen, ist ökologisch unbedenklich und erlaubt den Einsatz in Wasserschutzgebieten. Eine bessere Energieeffizienz sorgt zudem für geringere CO2-Emissionen.

Neben den beschriebenen Arten von Trenntransformatoren lässt sich auch ein Spartransformator (Spartrafo) mieten. Dieser hat nur eine Spule und keine galvanische Trennung. Er ist kompakt und beispielsweise in Industrieanlagen einsetzbar, um die vorhandene Netzspannung auf einen individuell benötigten Wert umzuwandeln. Erforderlich ist das unter anderem bei Maschinen und Anlagen aus dem Ausland, die andere Spannungswerte voraussetzen.

Betonfertigteile oder stabile Stahlcontainer für mobile Trafostationen

Abhängig vom gewünschten Leistungsbereich sind Ortsstationen zum Mieten begehbar oder von außen bedienbar erhältlich. Erstere kommen meist dann infrage, wenn die Leistung bei 1.000 kVa oder darüber liegt. Beide lassen sich aus Betonfertigteilen oder Stahlcontainern herstellen, transportieren und flexibel aufstellen. Welche Variante zum Einsatz kommt, hängt letztlich von den individuellen Voraussetzungen ab. Während Betonhäuschen in der Regel für längere Zeit im öffentlichen Bereich aufgestellt werden, erfüllen stabile und witterungsbeständige Containerlösungen die Anforderungen auf Baustellen oder Veranstaltungsgeländen. Grundsätzlich sind beide Varianten für den Dauerbetrieb im Freien ausgelegt und zugelassen.

Mobile Trafostation mieten oder kaufen: Die Einsatzbereiche

Infrage kommen die flexiblen Umspannstationen vor allem für zeitlich befristete Einsätze. So zum Beispiel zur Sanierung ortsfester Transformatorstationen, für die Baustromversorgung auf großen Baustellen oder für die Stromversorgung auf Veranstaltungen. In Katastrophengebieten können Bürgermeister oder Einsatzkräfte mobile Trafostationen mieten, um ein vorübergehendes Ersatzstromnetz aufzubauen und wichtige Maschinen sowie Anlagen zu betreiben bzw. Gebäude zu versorgen.

Flexible Baustromversorgung mit mobilen Transformatorstationen

Zu den häufigsten Einsatzbereichen zählen große Baustellen, die sich mithilfe der mobilen Trafostationen zum Mieten oder Kaufen mit Baustrom versorgen lassen. Der Anschluss an das Mittelspannungsnetz ist dabei unter anderem mit Krananlagen direkt über die Freileitung realisierbar. Die Umspannstationen sind dazu mit hydraulisch und stufenlos hochfahrbaren Kranarmen ausgestattet. Der große Vorteil: Lieferung, Anschluss und Inbetriebnahme nehmen nur wenig Zeit in Anspruch.

Befristete Stromversorgung für Festivals und Großveranstaltungen

Nicht nur Baugeräte, auch Soundanlagen, Fahrgeschäfte und Schankwagen benötigen viel Strom. Wer Events, Großveranstaltungen und Festivals plant, kann die Stromversorgung flexibel mit mobilen Trafostationen zum Mieten realisieren. Das spart Kosten, ermöglicht eine freie Wahl des Veranstaltungsortes und ist zudem schnell umsetzbar.

Sanierungsarbeiten an festen Transformatorstationen überbrücken

Ortsfeste Umspannstationen unterliegen natürlichen Verschleißerscheinungen. Sie sind von Zeit zu Zeit zu sanieren oder an geänderte Netzsituationen anzupassen. Damit Anschlussnehmer in der Zeit der Bauarbeiten weiterhin Strom bekommen, können Netzbetreiber mobile Trafostationen mieten und die festen Anlagen vorübergehend überbrücken.

Ersatzstromversorgung für ausgefallene Niederspannungsnetze

Vor allem bei Havarien, Notsituationen und in Katastrophenregionen ist die zuverlässige Versorgung mit elektrischer Energie von größter Bedeutung. Ist das Niederspannungsnetz infolge von Hochwasser oder Überschwemmung ausgefallen, können Bürgermeister mobile Trafostationen mieten, um einzelne Bereiche und Gebäude weiterhin mit Strom zu versorgen. Die Anlagen sind schnell einsatzbereit und helfen, größere Ausfälle oder Schäden bestmöglich zu verhindern.

Maschinen aus dem Ausland an internes Stromnetz anschließen

Ein weiteres Einsatzfeld eröffnet sich für sogenannte Spartrafos oder Spartransformatoren. Betreiber von Industriebetrieben können diese kompakten und mobilen Trafostationen mieten oder kaufen, um ausländische Maschinen flexibel im eigenen Stromnetz zu betreiben. Ohne die Spannungswandler wäre der Einsatzbereich vieler Produktionsanlagen und Geräte nur eingeschränkt möglich, da sich in unterschiedlichen Ländern verschiedene Standards etabliert haben.

Planung, Aufbau und Inbetriebnahme: Das ist zu beachten

Geht es um die Planung und Installation mobiler Trafostationen zum Mieten oder Kaufen, sind fundierte Fachkenntnisse gefragt. Denn die Anlagen greifen direkt in das Mittelspannungsnetz ein und stellen darüber hinaus ein gewisses Gefahrenpotenzial dar. Planung, Aufbau und Montage gehören daher in die Hände erfahrener Fachbetriebe. Wer eine mobile Trafostation mieten möchte, bekommt den Service inklusive. Denn dabei kümmern sich Anbieter um die individuelle Auslegung. Sie sprechen den Netzanschluss mit dem Netzbetreiber ab, holen eventuell nötige Genehmigungen ein und nehmen die gesamte Anlage fachgerecht in Betrieb.

Mieter oder Käufer einer mobilen Trafostation haben dabei folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Geeigneter Aufstellplatz: Anbieter liefern die Technik mit Kranwagen an. Während die LKWs bis zum geplanten Aufstellplatz fahren können müssen, ist dieser entsprechend vorzubereiten. Mietstationen aus Betonfertigteilen sitzen dabei in der Regel auf einem bauseits erstellten Fundament. Containerlösungen lassen sich hingegen mit verstellbaren Füßen gerade am Einsatzort aufstellen.
  • Gruben und Fundamente: Der Untergrund ist nach dem individuellen Fundamentplan herzustellen. Er ist mit einer Außenerdungsanlage zu versehen und lässt ringsum mindestens 50 cm Arbeitsraum um die mobile Trafostation zum Mieten. Der Boden ist entsprechend den Herstellervorgaben zu verdichten und mit einer Bettung aus steinfreiem, nicht scharfkantigem, verdichtungsfähigem Material zu versehen.
  • Sicherheitsabstände: Zu brennbaren Materialien (Brandlasten) und Räumen mit dauerhafter Nutzung (z. B. Wohn- oder Arbeitsräume) ist ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten, um diese im Ernstfall nicht zu gefährden. Zu beachten sind hier außerdem die lokalen Brandschutzanforderungen.
  • Grundwasser und Entwässerung: Damit die mobile Trafostation zuverlässig steht, ist der Grundwasserspiegel bei der Planung zu beachten. Eine bauseits erstellte Entwässerung sorgt außerdem für Standsicherheit und dafür, dass die Anlage lange Zeit zuverlässig funktioniert.
  • Hochwasserschutz: In Überschwemmungs- und Risikogebieten sind besondere Vorkehrungen zum Schutz der Anlagen zu treffen. Neben einem wasserdichten Außenanstrich des Kabelkellers zählt dazu auch eine effektive Fugenabdichtung. Betonkeller sind ohne unterirdische Fugen auszustatten und/oder fachgerecht vom oberirdischen Aufbau abzutrennen. Zudem schützen hochwasserdichte Abdeckungen bei Bedarf vor oder hinter den Türen dafür, dass kein Wasser in die Umspannstation eintritt.

Darüber hinaus gelten die technischen Vorgaben der Netzbetreiber für die Aufstellung von Trafostationen und deren Anschluss an das Mittelspannungsnetz. Anbieter der Ortsstationen klären das häufig direkt mit den Netzbetreibern ab, um die Planung von Beginn an auf die individuell geltenden Vorgaben anzupassen.

Leistungsspektrum der Anbieter mobiler Umspannstationen

Wer eine mobile Trafostation mieten möchte, bekommt in aller Regel mehr als die bloße Technik zum Umwandeln von Mittel- in Niederspannung. Vermieter bieten vielmehr einen Komplettservice, der meist folgende Leistungen enthält:

  • Planung, Auslegung und Abstimmung mit Netzbetreibern
  • Anlieferung, Aufbau und fachgerechte Inbetriebnahme
  • Einbindung in Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz
  • Regelmäßige Kontrolle und Einstellung der Technik
  • Ausstattung/Erweiterung der Station nach Kundenwünschen
  • Einbau und Installation von Lasttrenn- oder Leistungsschaltern
  • Demontage und Abtransport nach dem Ende der Mietzeit

Die wichtigsten Vorteile der Miete mobiler Transformatorstationen

Eine mobile Trafostation mieten lohnt sich immer dann, wenn die Anlagen etwa zwei Jahre oder weniger in Betrieb sind. Denn dann profitieren Mieter von niedrigeren Kosten. Sie binden kein Kapital aus dem Unternehmen und müssen keine zusätzlichen Fachkräfte einstellen. Weitere Vorteile der Mietlösungen sind:

Voll-Service-Angebot mit allen Dienstleistungen aus einer Hand

Ein Ansprechpartner von Anmietung über Betrieb bis Rückgabe

Kurzfristiger Einsatz der Technik ohne lange Bau- und Lieferzeit

Rasche Störungsbeseitigung im Netz durch die Ersatzversorgung

Überbrückung von Umbaumaßnahmen im Niederspannungsnetz

Miete top gewarteter, zuverlässiger und energieeffizienter Geräte

Erfahrener Entstördienst der Anbieter mit 24-7-Rufbereitschaft

Übergangs- und Ersatz-Energieversorgung ohne eigenes Personal

Kapital bleibt im Unternehmen und Kosten sind direkt absetzbar

Betriebsverantwortung in den Händen des Mietgeräte-Anbieters

Kurz und knapp: Wer eine mobile Trafostation mieten möchte, bekommt ein Rundum-sorglos-Paket zu bedarfsgerechten Konditionen. Soll die Technik längere Zeit im Einsatz bleiben oder bei verschiedenen Bauvorhaben zum Einsatz kommen, sind Kauflösungen ebenfalls interessant. Welche Variante zum Tragen kommt, entscheidet hier letztlich der Preis.

Kosten für die mobilen Trafostationen zum Mieten oder Kaufen

Wie viel eine Umspannstation zum Mieten oder Kaufen kosten kann, hängt von der Ausführung der Anlagen an. Neben Größe und Bauart entscheiden dabei vor allem Faktoren wie der Spannungs- und der Leistungsbereich über die Preise. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Mietkonditionen mobiler Trafostationen in Containerausführung.

Leistungsdaten (Stahlcontainer)Kosten pro Tag bei Kurzzeitmiete (netto)Kosten pro Tag bei Langzeitmiete (netto)
10 kV / 400 V mit 160 kVA80 bis 100 Euro pro Tag15 bis 25 Euro pro Tag
10 kV / 400 V mit 400 kVA100 bis 150 Euro pro Tag20 bis 50 Euro pro Tag
10 kV / 400 V mit 1.000 kVA200 bis 250 Euro pro Tag40 bis 75 Euro pro Tag
20 kV / 400 V mit 160 kVA100 bis 120 Euro pro Tag20 bis 30 Euro pro Tag
20 kV / 400 V mit 400 kVA115 bis 150 Euro pro Tag25 bis 50 Euro pro Tag
20 kV / 400 V mit 1.000 kVA200 bis 250 Euro pro Tag40 bis 75 Euro pro Tag

Die Kosten für mobile Trafostationen aus Beton, sowie Anlagen mit höherer Leistung und Kaufangebote hängen in der Regel stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Aufschluss gibt dabei nur das Angebot eines Fachbetriebes.

FAQ: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Was macht eine Transformatorstation und wie funktioniert das?

Trafostationen wandeln Strom von 10 bis 20 kVA auf 0,4 kVA um. Sie stellen damit eine Trennstelle zwischen Mittel- und Niederspannungsnetz dar und ermöglichen es, dezentrale Stromversorgungsnetze mit einer Spannung von 230 bis 400 Volt aufzubauen. Möglich ist das mit verschiedenen Transformatoren, welche Mittel- in Niederspannung umwandeln können.

Wann kann ich eine mobile Trafostation mieten oder kaufen?

Mobile Miet-Trafostationen eignen sich für große Baustellen sowie Gebäude, die vorübergehend mit elektrischer Energie zu versorgen sind. Sie kommen in Katastrophengebieten zum Einsatz und ermöglichen die Wartung, Reparatur oder Sanierung fest installierter Umspannstationen ohne Unterbrechung in der Stromversorgung.

Wie viel kosten mobile Umspannstationen zum Mieten oder Kaufen?

Die Kosten der flexiblen Ortsstationen hängen maßgeblich von der Ausführung, der Leistung und der Nutzungszeit ab. Während die Preise mit steigender Leistung zunehmen, sinken sie mit der Nutzungsdauer der Anlagen. Üblich sind dabei Ausgaben von 15 bis 250 Euro pro Tag. Eine zuverlässige Auskunft erhalten Interessenten hier jedoch nur mit dem Angebot eines Vermieters oder Herstellers. Wichtig: Neben dem Preis ist dabei auch das angebotene Service-Angebot zu vergleichen.