Mobile Heizzentrale mieten: Vorteile & Kosten

Wärme – einfach, überall und das kurzfristig: Diese Eigenschaften beschreiben die mobile Heizzentrale zum Mieten am besten. Denn dabei handelt es sich um eine voll funktionsfähige Heizungsanlage, die samt Zubehör auf einem isolierten PKW-Anhänger untergebracht ist. Die Anlagen liefern allein etwa 50 bis 1.000 kW und lassen sich bequem von nur einer Person transportieren.

Mobile Heizung mieten

Wir erklären, welche Heizgeräte dabei zur Verfügung stehen und wann Nutzer eine mobile Heizzentrale mieten können. Außerdem informieren wir über die größten Vorteile und geben einen Überblick über aktuelle Preise.

Die Themen im Überblick

Mobile Heizzentrale mieten: Wie funktioniert das?

Eine konventionelle Heizungsanlage besteht neben dem Wärmeerzeuger aus einer Reihe von Armaturen und Komponenten. So gibt es mindestens eine Umwälzpumpe, Sicherheitstechnik und eine Heizungsregelung. Hinzu kommt ein Kamin, über den die Abgase der Verbrennung sicher aus dem Haus verschwinden. Wer eine mobile Heizung mieten möchte, bekommt genau die gleichen Bauteile – integriert in einen stabilen Kofferanhänger.

Einfacher und günstiger Transport

Dieser lässt sich einfach sowie günstig transportieren und von nur einer Person an nahezu jedem Einsatzort aufstellen. Die Leistung der Heizgeräte, die es unter anderem für die Verbrennung von Öl oder Gas gibt, liegt üblicherweise bei etwa 50 bis zu 1.000 kW.

Flexible Schläuche verbinden Heizzentrale mit der Hausanlage

Da Anbieter die mobile Heizzentrale zum Mieten in der Regel vor dem Haus aufstellen, ist eine Verbindung zur bestehenden Heizungsanlage erforderlich. Zum Einsatz kommen dabei flexible Schläuche, die sich schnell und unkompliziert verlegen lassen. Sehr wichtig ist der Aufstellort des Heizanhängers. Bei der Verschlauchung ist jeder gesparte Meter bis zum Heizungsanschluss wichtig, um den Wärmeverlust über die Schläuche zu minimieren!

Anschluss einer mobilen Heizung mit Vorlauf und Rücklauf Schlauch DN 80 mit Storz Kupplung

Sobald der Standort bestimmt und die Heizzentrale aufgestellt wurde, können Fachhandwerker die Verbindungsleitungen an der mobilen Heizung und am Vor- und Rücklauf der hausinternen Wärmeverteilung anschließen. Nach der Befüllung mit Heizungswasser wird die mobile Heizung dann in Betrieb genommen. Geübtes Fachpersonal erledigt diese Aufgabe sehr schnell. Wer eine mobile Heizzentrale mieten möchte, muss also nicht lange auf die benötigte Wärme warten.

Vielfältige Varianten der mobilen Heizzentrale zum Mieten

Ob im Wohngebäude, im Gewerbeobjekt oder in einer kleinen Industrieanlage: Mit einem Leistungsspektrum von etwa 50 bis zu 1.000 kW versorgen die mobilen Heizlösungen viele Gebäude bedarfsgerecht mit Wärme. Wer eine größere mobile Heizzentrale mieten möchte, kann mehrere Anhänger zu einer Kaskade verbinden oder gleich einen leistungsstärkeren Heizcontainer zum mieten ordern.

Heizcontainer mieten blau rot

So reichen kleinere Heizzentralen im Anhänger für Wohnhäuser und sogar Mehrfamilienhäuser. Mit größeren Heizcontainern lassen sich auch problemlos größte Gebäude und sogar Nahwärmenetze und Fernwärmenetze betreiben. Für die entsprechenden Fachbetriebe sind Leistungen von bis zu 20 MW möglich und deutschlandweit lieferbar.

Moderne Regelung für Komfort und niedrige Heizkosten

Geht es um den Betrieb einer Heizungsanlage, spielen Komfort und Effizienz immer eine wichtige Rolle. Mit einer modernen Regelung müssen auch Nutzer einer mobilen Heizzentrale zum Mieten darauf nicht verzichten. So sorgt eine witterungsgeführte Heizungsregelung zum Beispiel dafür, dass die Anlage nie mehr Energie benötigt als gerade nötig. Automatische Aufheizprogramme unterstützen Fachhandwerker außerdem aktiv beim Estrich aufheizen.

Mobile Öl- oder Gas-Heizzentrale mieten: Was ist besser?

Kompakte Anhängerheizungen sind heute in der Regel mit modernen Gas- und Ölheizkesseln ausgestattet. Abhängig von den Gegebenheiten am Einsatzort verbrennen die Systeme dabei Heizöl oder Flüssiggas. Der Betrieb mit Heizöl ist die gängigste Variante. Der Brennstoff ist vergleichsweise günstig und relativ einfach zu lagern. Die Anlieferung ist auch problemlos möglich, einzig die hohen Auflagen in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten können die Aufstellung einer mobilen Heizzentrale erschweren. Geht es um eine lange Mietdauer und gleichzeitig hohen Leistungsbedarf der Heizanlage ist der Betrieb mit Erdgas empfehlenswert, wenn der Anschluss an das Erdgasnetz möglich ist. Es ist günstiger als Heizöl und verbrennt sauberer. Hier muss allerdings genau kalkuliert werden, ob und wann sich die Investition des Anschlusses amortisiert. Die Aufstellung eines Flüssiggastanks ist allerdings immer möglich.

Integrierter Heizöltank für die mobile Heizzentrale zum Mieten

Für den Betrieb mit Heizöl sind die Anhängerheizungen meist mit einem integrierten Öltank ausgestattet. Während das Volumen von der Kesselleistung abhängt, lassen sich die Lösungen auf diese Art und Weise nahezu überall aufstellen.

Zusätzliche Öltanks für größere Leistungen

Wird die mobile Heizzentrale über längere Zeiträume betrieben, kann es gerade bei höheren Leistungen der Heizanlage sinnvoll sein, einen zusätzlichen externen Brennstofftank zu mieten. Die internen Tanks reichen je nach Heizlast in der Regel allerdings für ein paar Tage und werden auf Wunsch regelmäßig vom Vermieter befüllt.

Silberner Öltank zur externen Brennstoffversorgung

Mobile Heizungen mit höheren Leistungen oder Heizcontainer bekommen dann in der Regel einen zusätzlichen Öltank zur Versorgung mit Heizöl. Die integrierten Öltanks in dieser Leistungsklassen werden dann meist nur zur kurzfristigen Versorgung bis zum nächsten Tag benutzt. Die Aufstelltanks haben dann Größen von wenigen tausend Liter bis zu mehreren zehntausend Liter Vorratsvermögen. Voraussetzung ist allerdings immer, dass der Betrieb einer Öltankanlage am Einsatzort erlaubt ist.

Hohe Auflagen in Überschwemmungsgebieten

So kann es zum Beispiel sein, dass in Überschwemmungs-, Risiko- oder Wasserschutzgebieten hohe Auflagen an die Aufstellung einer solchen Anlage bestehen. Der Grund: Heizöl ist ein gewässerschädigender Brennstoff, der unter keinen Umständen aus der mobilen Heizung zum Mieten austreten darf.

Nachteil sind die Abgase und möglicherweise die Lautstärke

Ein großer Nachteil der Ölheizung ergibt sich im Heizbetrieb: Denn hier entstehen unter Umständen unangenehme Gerüche. Vor allem dann, wenn die Heizungsanlagen in der Nähe von Wohnhäusern arbeiten, kann das den Komfort empfindlich stören. Auch die Lautstärke der mobilen Heizzentralen kann in dicht besiedelten Wohngebieten problematisch sein. Abhilfe schaffen kann hier möglichweise ein zusätzlich angebrachter Schalldämpfer, der meist am Kaminrohr der Anlage angebracht wird. Durch die Verlängerung des Kaminrohrs können auch die Abgase der Heizzentrale weniger störend sein.

Im Trend: Mobile Heizzentrale mieten und Flüssiggas verbrennen

Flüssiggas verbrennt deutlich sauberer als Heizöl. Der Brennstoff ist nicht gewässerschädigend und daher nahezu überall einsetzbar. Bevorraten lässt sich die Alternative zum konventionellen Erdgas dabei in einem stationären Flüssiggastank oder mobilen Gasfässern.

Flüssiggastank mieten zur Energieversorgung

Beim mobilen Gastank handelt es sich um einen Vorratsbehälter, der 320 Kilogramm Flüssiggas aufnehmen kann. Die Tanks sind transportabel und liefern ausreichend Energie, um die mobile Heizung zum mieten für eine längere Zeit zu betreiben.

Infrage kommen die Gasfässer immer dann, wenn Anlagenbetreibern weder ein Gasanschluss noch ein oberirdischer Flüssiggastank mit 2.700 bis 6.400 Liter zur Verfügung steht. Sobald es sich um eine größere Leistung oder eine längere Miete handelt, kann man bei vielen Anbietern in Deutschland einen Flüssiggastank mieten.

Bundesweite Aufstellung möglich

Diese Gastanks können bundesweit genehmigungsfrei aufgestellt werden. Als Fundament wird eine Fertigbetonplatte mitgebracht. Der Gastank wird aufgestellt, die Leitung zur mobilen Heizung gelegt, auf Dichtigkeit geprüft und in Betrieb genommen. In der Regel ist auch dies in wenigen Stunden vollbracht.

Die passende Lösung muss es sein!

Egal ob Sie eine Heizzentrale mieten oder eine kleinere oder größere Anlage brauchen. Unabhängig davon ob Sie die Anlage mit Heizöl, Strom oder Flüssiggas betreiben wollen – Sie brauchen die passende mobile Heizzentrale zu einem fairen Preis. Damit sind Sie bei uns genau richtig.

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Vielfältige Einsatzbereiche der mobilen Heizzentrale zum Mieten

In Wohnanlagen, Nah- oder Fernwärmenetzen, Pflegeheimen, Krankenhäusern, Gewerbeobjekten und Industrieanlagen: In all diesen Bereich können Betreiber eine mobile Heizzentrale mieten, um kurzfristig hohe Wärmebedarfe abzudecken. Die Anwendungsfälle sind dabei genauso vielfältig, wie die Anhängerheizungen selbst.

So lohnt sich die Technik, um:

Havarien und Heizungsausfälle in Wohn- und Nichtwohngebäuden zu überbrücken

Baustellen zu beheizen oder den Estrich über eine Flächenheizung zu trocknen

Wartungs-, Reparatur- und Umbauarbeiten ohne Unterbrechung durchzuführen

Trinkwassernetze zu desinfizieren, wenn die installierte Leistung nicht ausreicht

Nah- und Fernwärmenetze zu Warten oder auf andere Energieträger umzustellen

Zelte und unbeheizte Räumlichkeiten bei Veranstaltungen mit Wärme zu versorgen

kurzfristig höhere Bedarfswerte in der Industrie ohne Neuanschaffung abzudecken

Ausfälle der Wärmeerzeuger in Industrieanlagen in kürzester Zeit zu überbrücken

kosten- und wartungsintensive redundante Wärmeerzeuger komplett zu ersetzen

Die verschiedenen mobilen Heizungen in der Übersicht

In all den genannten Fällen sorgt die mobile Heizung zum Mieten zuverlässig für ausreichend Heizungswärme. Sie kann bei Bedarf auch das Trinkwasser erwärmen oder allein der Brauchwasserbereitung dienen. Es gibt unterschiedliche Arten von mobilen Heizungen:

Heizcontainer, mobile Heizzentrale, Warmlufterzeuger und Heizkanone

Falls bei Ihnen die Klimaanlage ausfallen sollte kommt die Mietkälte in Frage.

Die wichtigsten Vorteile der Mietheizzentralen im Überblick

Warum lohnt es sich für Anlagenbetreiber, eine mobile Heizzentrale zu mieten? Ganz einfach: Aus Zeit- und Kostengründen. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, bekommt die Anlagen in kürzester Zeit zum gewünschten Einsatzort geliefert. Somit lassen sich Heizungsausfälle im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich sehr schnell überbrücken. Wer kurzfristig mehr Wärme benötigt, etwa für Produktionsprozesse oder Veranstaltungen, zahlt für die Mietangebote außerdem weniger als für eine neue eigene Heizung. Viele Anbieter bieten zusätzlich die Option der Fernüberwachung, das spart zusätzlichen Wartungsaufwand und hilft, die Anlage immer ordnungsgemäß zu betreiben.

Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Vorteile der mobilen Heizzentrale zum Mieten im Überblick:

Mobile Heizzentrale mieten – Die Vorteile auf einen Blick

Wärmeversorgung bei Wartung, Reparatur oder Umbau

Heizwärme ist bei Havarien sehr schnell verfügbar

großes Leistungsspektrum der Anhängerheizungen

Einsatz der Heizung ist nahezu an jedem Ort möglich

modernste und regelmäßig gewartete Heizungstechnik

Rund-um-die-Uhr Service-Hotline für Störungsfälle

Lieferung, Anschluss und Abholung durch Vermieter

Kostenvorteile bei vorübergehendem Wärmebedarf

günstiger als redundante Backup-Heizungsanlagen

Häufige Fragen zum Heizzentrale mieten

Was ist kostet eine Heizzentrale zum mieten?

Das ist abhängig von der Größe der Heizzentrale, der Dauer der Miete und der Dringlichkeit. Je kurzfristiger und Größer, desto teurer ist es natürlich. Je länger die Miete dauert umso geringer sind die Kosten pro Tag. Gerade mit unserer regionalen Nähe können wir häufig eine sehr günstige Heizzentrale für Sie finden.

Wie schnell kann geliefert werden?

Falls notwendig, innerhalb von Stunden. Wärme kann im im Winter extrem wichtig sein. Darauf haben unsere Partner und wir uns spezialisiert. Egal wie eilig es ist, wir finden eine Lösung. In der Regel dauert es aber auch nur 1-2 Tage bis die Anlage in Betrieb gehen kann.

Wie lange kann man die Heizzentrale mieten?

Die kürzeste Leihe waren 2 Stunden und die längste 11 Jahre. Im Prinzip ist da alles möglich. Sie entscheiden was Sie brauchen, wir kümmern uns um den Rest.

Mobile Heizzentrale mieten: Die Kosten im Überblick

Wie viel kann eine mobile Heizzentrale zum Mieten kosten? Die Antwort auf diese Frage hängt von vielen Faktoren ab. Relevant sind dabei unter anderem der Leistungsbereich und die jeweilige Mietdauer. Während die Kosten mit zunehmender Leistung steigen, sind die Mietzahlungen meist geringer, je länger Betreiber eine mobile Heizzentrale mieten. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über aktuelle Mietkonditionen:

Kleine mobile Heizzentrale mietenGroße mobile Heizzentrale mieten
Grundpreis pro Wocheab 1.000 Euro ab 1.700 Euro
Verlängerungstagab 70 Euroab 100 Euro
Grundpreis pro Monatab 2.000 Euro ab 3.000 Euro
Verlängerungstagab 60 Euroab 70 Euro

Die angegeben Netto-Preise verstehen sich als Richtwerte inklusive Lieferung, Abholung und Verbindungstechnik. Hinzu kommen Ausgaben für Anschluss, eventuell benötigtes Zubehör und die Versorgung mit Brennstoffen.

Wichtig zu wissen ist, dass die Kosten der Mietheizzentrale von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ausfallen kann. Aus diesem Grund empfehlen wir Betreibern, sich immer ein individuelles Angebot erstellen zu lassen. Nur das gibt Aufschluss darüber, wie viel die mobile Heizzentrale zum Mieten letztlich kostet.