Mobile Heizzentrale mieten oder kaufen?
Kosten & Preise 2023 im Vergleich

Wärme – einfach, überall und das kurzfristig: Diese Eigenschaften beschreiben mobile Heizzentralen am besten. Denn bei einer mobilen Heizzentrale handelt es sich um eine voll funktionsfähige Heizungsanlage, die samt Zubehör auf einem isolierten PKW-Anhänger untergebracht ist. Die Heizzentralen liefern allein etwa 50 bis 1.000 kW Heizleistung. Größere Leistungen bis 13500 kW liefern in der Regel Heizcontainer. Abhängig vom Einsatzzweck stellt sich häufig die Frage, ob es besser ist, eine mobile Heizzentrale zu mieten oder zu kaufen. Wann lohnt sich das mobile Heizzentrale mieten und wann lohnt sich der Kauf?

Mobile Heizzentrale mieten im Kofferanhaenger

Wir erklären, welche Heizgeräte dabei zur Verfügung stehen und vergleichen beide Optionen. Außerdem informieren wir über die jeweils größten Vorteile und geben einen Überblick über aktuelle Preise.

Aktualisiert am 23.01.2023

Mobile Elektroheizung mieten graue Elektroheizung vor weißem Hintergrund
Mobiles Elektroheizmobil
bis 40 kW
16A / 32A / 63A
Zum Angebot
Weiße mobile Heizung mieten auf Anhänger
Mobile Heizzentrale
80 kW bis 900 kW
Wasser (Vorlauf / Rücklauf)
Zum Angebot
mobiler Heizcontainer mieten vor weißem Hintergrund
Mobiler Heizcontainer
300 kW bis 2000 kW
Wasser (Vorlauf / Rücklauf)
Zum Angebot

Die Themen im Überblick

Mobile Heizzentrale: Aufbau & Funktion

Eine konventionelle Heizungsanlage besteht neben dem Wärmeerzeuger aus einer Reihe von Armaturen und Komponenten. So gibt es mindestens eine Umwälzpumpe, Sicherheitstechnik und eine Heizungsregelung. Hinzu kommt ein Kamin, über den die Abgase der Verbrennung sicher aus dem Haus verschwinden. Wer eine mobile Heizzentrale mietet oder kauft, bekommt genau die gleichen Bauteile – je nach Leistung als kompakte mobile Elektroheizzentrale, als Anhängerheizung im stabilen Kofferanhänger oder bei höchstem Leistungsbedarf als Heizcontainer.

Flexible Abdeckung großer Leistungsbereiche

Die Leistung der mobilen Heizzentralen ist dabei sehr breit gefächert. So gibt es Elektroheizmobile bereits ab 3 kW Leistung, ein großer Heizcontainer schafft je nach Auslegung bis zu 2000 kW Leistung. Mit diesem Leistungsbereich decken die mobilen Wärmeerzeuger nahezu alle Anwendungsfälle ab, von der Versorgung eines Einfamilienhauses mit Wärme bis hin zum Betrieb eines Fernwärmenetzes mit mehreren Heizcontainern.

Typische Beispiele für den Betrieb von mobilen Heizzentralen sind zum Beispiel der Ausfall von Heizungsanlagen und die Wärmeversorgung großer Baustellen. Aber auch bei der Erweiterung von Gewerbeanlagen oder bei dem Betrieb von Wärmenetzen spielen mobile Heizzentralen ihre Vorteile aus.

Mobile Heizzentralen sind einfach zu transportieren und aufzustellen

Die mobilen Heizlösungen lassen sich einfach sowie günstig transportieren und bis zur Anhängergröße von nur einer Person an nahezu jedem Einsatzort aufstellen. Das macht die mobilen Heizzentralen unglaublich flexibel einsetzbar.

Flexible Schläuche verbinden die Heizzentrale mit dem Hausanschluss

Da Mobile Heizungs-Vermieter die mobile Heizzentrale in der Regel vor dem Haus aufstellen, ist eine Verbindung zur bestehenden Heizungsanlage erforderlich. Zum Einsatz kommen dabei flexible Schläuche, die sich schnell und unkompliziert verlegen lassen.

Sehr wichtig ist der Aufstellort des Heizanhängers. Bei der Verschlauchung ist jeder gesparte Meter bis zum Heizungsanschluss wichtig, um den Wärmeverlust über die Schläuche zu minimieren!

seitliche Ansicht einer mobilen Heizzentrale mit sichtbarer Verschlauchung zum Hausanschluss
Einfacher Anschluss: die mobile Heizzentrale wird mit flexiblen Schläuchen an das bestehende Heizungssystem angeschlossen

Sobald der Standort bestimmt und die Heizzentrale aufgestellt wurde, können Fachhandwerker die Verbindungsleitungen an der mobilen Heizung und am Vor- und Rücklauf der hausinternen Wärmeverteilung anschließen. Nach der Befüllung mit Heizungswasser wird die mobile Heizung dann in Betrieb genommen. Geübtes Fachpersonal erledigt diese Aufgabe sehr schnell. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, muss also nicht lange auf die benötigte Wärme warten.

Moderne Regelung für Komfort und niedrige Heizkosten

Geht es um den Betrieb einer Heizungsanlage, spielen Komfort und Effizienz immer eine wichtige Rolle. Mit einer modernen Regelung müssen auch Nutzer einer mobilen Heizzentrale darauf nicht verzichten. So sorgt eine witterungsgeführte Heizungsregelung zum Beispiel dafür, dass die Anlage nie mehr Energie benötigt als gerade nötig. Automatische Aufheizprogramme unterstützen Fachhandwerker außerdem aktiv beim Estrich aufheizen.

Mobile Heizzentrale – Ausführungen, Leistung & Preise

Ob im Wohngebäude, im Gewerbeobjekt oder in einer kleinen Industrieanlage: Mit einem Leistungsspektrum von etwa 50 bis zu 2.500 kW und mehr versorgen die mobilen Heizlösungen – oft auch Hotmobil genannt – viele Gebäude bedarfsgerecht mit Wärme. Wer eine größere mobile Heizzentrale mieten möchte, kann mehrere Anhänger zu einer Kaskade verbinden oder gleich einen leistungsstärkeren Heizcontainer zum mieten ordern.

Mobiler Heizcontainer zum mieten mit Abgasrohr

Kleinere Heizzentralen im Anhänger reichen üblicherweise problemlos für Wohnhäuser und sogar größere Mehrfamilienhäuser. Mit größeren Heizcontainern lassen sich auch problemlos größte Gebäude und sogar Nahwärme- und Fernwärmenetze betreiben. Für die entsprechenden Fachbetriebe sind Leistungen von bis zu 20 MW und mehr möglich und deutschlandweit lieferbar.

Die im nächsten Abschnitt genannten Preise sind als Richtwerte zu verstehen, die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem auch immer von Jahreszeit, aktueller Verfügbarkeit und Entfernung ab. In den Mietpreisen ist üblicherweise die Anlieferung inbegriffen, die Kosten für den benötigten Brennstoff werden allerdings separat berechnet.

Mobile Elektroheizzentrale für Ein- und Zweifamilienhäuser

Mobile Elektroheizzentralen, auch Elektroheizmobile genannt, sind kompakte Geräte mit einer Leistung von 3 bis etwa 40 kW. Die Anlagen stehen auf Sack- oder Stechkarren und lassen sich von nur einer Person transportieren. Der Anschluss an das Heizsystem in Ein- und Mehrfamilienhäusern erfolgt über flexible Schläuche, die Heizwasser aus der mobilen Elektroheizung in das lokale Heizsystem leiten.

Mobiles Elektroheizmobil montiert auf rotem Fahrgestell im Keller eines Hauses

Geeignet sind diese Heizlösungen insbesondere für Handwerksbetriebe, die damit Baustellen trockenheizen oder Estrichböden aufheizen – insbesondere dann, wenn es sich bei der eigentlichen Heizung um eine Wärmepumpe handelt. Denn deren Leistung reicht nicht immer aus, um die vorübergehend benötigte Wärme aufzubringen.

Technische Details
Elektroheizmobil bis 20 kW
im Betriebsmodus
max. 2,5 – 3 kWmax. 7,5 – 11 kWmax. 18 – 20 kW
Elektrischer Anschluss16 A, 230V 16 A, 400V32 A, 400V
Stromverbrauch (bei Volllast)2,5 – 3 kWh7,5 – 11 kWh18 – 20 kWh
Nennstrom10,9 – 13 A10,8 – 15,9 A26 – 29 A
Schutzart IP44
Betriebsdruck 0,5 – 2,5 bar
Temperaturen (min. – max.) 10 – 85 °C
beheizbare Estrichfläche ~ 150 m²
Technische Details
Elektroheizmobil bis 40 kW
im Betriebsmodus
max. 8 – 9 kWmax. 16 – 18 kWmax. 36 – 40 kW
Elektrischer Anschluss16 A, 400V32 A, 400V63 A, 400V
Stromverbrauch (bei Volllast)8 – 9 kWh16 – 18 kWh36 – 40 kWh
Nennstrom11,6 – 13 A23,1 – 26 A52 – 57,7 A
Schutzart IP44
Betriebsdruck 0,5 – 2,5 bar
Temperaturen (min. – max.)10 – 85 °C
beheizbare Estrichfläche~ 250 m²

Elektroheizzentrale: Preisliste 2023

Die Miete für ein Elektroheizmobil liegt im Februar 2023 in der Wochenmiete bei etwa 500 – 600 € für 20 kW und 800 – 900 € für 40 kW. In Kombination mit Lieferkosten ist der Gesamtpreis je nach Entfernung zum Standort möglicherweise etwas höher. Die Elektroheizzentrale Mietkosten für einen ganzen Monat sind in den meisten Fällen deutlich günstiger, sie liegen etwa zwischen 750 € und 850 € für 20 kW und 1000 € und 1100 € für 40kW

ElektroheizmobilMietpreis WocheMietpreis MonatKaufpreis
bis 20 kW500 – 600 € 750 – 850 €ab 3.000 – 4.500 €
bis 40 kW800 – 900 € 1000 – 1.100 €ab 4.500 – 6.500 €

Mobile Heizzentralen im Anhänger – bis zu 900 kW einfach transportieren

Wer eine transportable und zugleich leistungsstarke mobile Heizzentrale mieten oder kaufen möchte, kann sich für eine Anhängerheizung entscheiden. Dabei handelt es sich um PKW-Anhänger in verschiedenen Größenordnungen. Diese sind mit einem stabilen, abschließbaren Aufbau versehen und lassen sich in aller Regel von nur einer Person transportieren. Üblicherweise sind meistens auch diese Anlagen gemeint, wenn man von einer klassischen „mobilen Heizzentrale“ spricht.

gemietete mobile Heizzentrale in Kofferanhaenger steht vor einem Buerogebaeude
Eine „klassische“ mobile Heizzentrale im Kofferanhänger zur Wärmeversorgung

Hohe Leistung dank Öl- oder Gasbrenner

Im Inneren der Aufbauten befinden sich voll ausgestattete Heizungsanlagen, die sich über flexible Schläuche an das Wärmenetz oder mehrere Umluftheizer im Gebäude anschließen lassen. Im Gegensatz zu den Elektroheizzentralen kommen hier Öl- oder Gasbrenner zum Einsatz, die Heizwasser und Brauchwarmwasser mit Temperaturen von 70 – 90 °C bzw. 60 °C zur Verfügung stellen. Mit einer Leistung von etwa 50 bis zu 900 Kilowatt versorgen die mobilen Anlagen selbst größere Gebäude mit ausreichend Wärme. Zum Einsatz kommen sie vor allem dann, wenn sich der Aufstellort regelmäßig ändert und Flexibilität erforderlich ist.

Einfacher Anschluss an das bestehende Heizungssystem

Infografik Anschluss einer mobilen Heizzentrale an das bestehende Heizungssystem

Die mobilen Heizzentralen werden vor Ort über flexible Schläuche mit Vor- und Rücklauf an das bestehende Rohrleitungsnetz angeschlossen und an das Stromnetz angeschlossen. Nach Inbetriebnahme versorgen sie die Gebäude zuverlässig mit Wärme. Die verbauten Hochleistungspumpen schaffen Förderleistungen von 3,5 m³ bis 50 m³ Wasser pro Stunde, die Absicherung beträgt üblicherweise 10 bar für Brauchwasser und 3 bar für die Heizung.

Im Video sehen Sie den Aufbau und Anschluss einer mobilen Heizzentrale (150 kW) an das bestehende Hausnetz.

Externer mobiler Öltank erleichtert den langfristigen Einsatz

Um einen dauerhaften und unterbrechungsfreien Betrieb zu ermöglichen, sind die Heizzentralen üblicherweise mit integrierten Öltanks mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1000 Liter Heizöl ausgestattet. Oft sorgt eine eingebaute Tankheizung für sicheren Betrieb im Winter. Bei großen mobilen Heizzentralen wird üblicherweise zusätzlich ein mobiler Öltank neben die Heizung gestellt, bei einer mobilen Heizzentrale mit 900 kW Leistung wäre der interne Öltank ansonsten nach etwa 11 – 12 Stunden Betrieb unter Volllast leer.

Bei längeren Heizmobil Standzeiten ist auch der Gasbetrieb möglich

Gerade bei längeren Standzeiten ist es oft auch möglich, die mobile Heizzentrale mit Erdgas oder Flüssiggas zu betreiben. Vorteilhaft beim Gasbetrieb ist sowohl der günstigere Preis des Brennstoffs als auch die sauberere, schadstoffärmere Verbrennung. Nachteilig sind möglicherweise die Anschlusskosten an das Erdgasnetz bzw. die etwas kompliziertere Aufstellung eines Flüssiggastanks im Vergleich zum Heizöltank. Zusätzlich lassen sich die Gasbrenner oft auch besser modulieren, sprich die mobile Heizzentrale lässt sich im niedrigen Leistungsbereich etwas genauer und effizienter betreiben. Einen Stromanschluss benötigen die Heizmobile allerdings auch, in diesem Fall reichen oftmals schon 230 V und 16 bzw. 32 A. Die größten Modelle brauchen dann allerdings auch einen Stromanschluss mit 400 V und 32 A.

Mobile Heizzentrale mieten – Preise im Februar 2023

Die Miete für eine mobile Heizzentrale mit 80 kW liegt derzeit ungefähr zwischen 950 € und 1200 € pro Woche. Die Monatsmiete einer solchen Anlage beginnt bei etwa 1900 €, zusätzliche Miettage über die jeweilige Wochen- bzw. Monatsmiete hinaus schlagen bei dieser Variante mit etwa 65 – 80 , bzw. 60 – 70 € pro Tag zu Buche. Je größer die gewünschte Heizzentralen Leistung, desto höher fällt der monatliche Mietpreis aus. Durch die Lieferung und den notwendigen Anschluss entstehen möglicherweise zusätzliche Kosten. Die ungefähren Kosten können Sie anhand dieser Preisliste kalkulieren:

Mobile HeizzentraleMietpreis WocheMietpreis MonatKaufpreis
bis 80 kWab 950 – 1.200 € ab 1.900 – 2.400 €ab 27.000 – 32.000 €
bis 110 kWab 1.200 – 1.600 €ab 2.200 – 2.700 €ab 30.000 – 34.000 €
bis 150 kWab 1.500 – 1.800 €ab 2.500 – 3.000 €ab 39.000 – 43.000 €
bis 350 kWab 1.800 – 2.000 €ab 2.900 – 3.200 €ab 45.000 – 50.000 €

Leistungsstarke mobile Containerheizung mieten oder kaufen – bis 2500 kW

Auch bei der Containerheizung handelt es sich um eine mobile Heizzentrale. Die Anlagen sind transportabel, flexibel aufstellbar und besonders leistungsstark. Während kleinere Containerheizungen über eine Heizleistung von etwa 100 bis 150 kW verfügen, gibt es große Modelle mit einer Leistung von mehr als 2 MW.

schwarzer mobiler Heizcontainer mit Abgaskamin

Reicht das nicht aus, lassen sich mehrere Container zu einer Kaskade zusammenschließen, um noch höhere Leistungswerte zu erzielen. Da das auch nachträglich funktioniert, eignen sich die mobilen Heizzentralen auch für die schrittweise Skalierung. Zum Einsatz kommen sie daher vor allem in Gewerbe- und Industriebetrieben, Quartieren, Nah- und Fernwärmenetzen. Mit Leistungen von bis zu 20 MW lassen sich auch größte Objekte zuverlässig mit Wärme versorgen.

Anlieferung per Spedition bedingt längere Standzeiten

Im Gegensatz zur mobilen Heizzentrale im Kofferanhänger müssen die Heizcontainer per Spedition angeliefert werden, was die kurzfristige Verwendung und kurze Standzeiten etwas komplizierter macht. Aufgrund der immensen Leistung der Heizcontainer sollte man gerade bei längerer Standzeit versuchen, einen Anschluss ans Erdgasnetz zu ermöglichen. Ein 2500 kW Heizcontainer verbraucht bei Volllast etwa 250 Liter Heizöl pro Stunde, die Betriebskosten sind daher in der Regel schnell der größte Kostenpunkt

Heizcontainer Preise 2023

Die Miete für einen Heizcontainer liegt im Februar 2023 bei etwa 1.900 € – 2.300 € pro Woche für die kleinsten Heizcontainer um 150 kW Leistung. Zusätzliche Kosten entstehen durch die Anlieferung und die Inbetriebnahme, in der Langzeitmiete werden auch die Heizcontainer dann meist deutlich günstiger.

Mobile HeizcontainerMietpreis WocheMietpreis MonatKaufpreis
bis 150 kWab 1.900 – 2.300 € ab 2.900 – 3.500 €ab 45.000 – 55.000 €
bis 300 kWab 2.100 – 2.500 €ab 3.300 – 3.900 €ab 55.000 – 65.000 €
bis 600 kWab 3.000 – 3.500 €ab 4.900 – 5.600 €ab 82.000 – 90.000 €
bis 1000 kWab 3.200 – 3.900 €ab 5.800 – 6.800 €ab 98.000 – 110.000 €
bis 2500 kWab 6.000 – 7.000 €ab 10.000 – 12.000 €ab 155.000 – 175.000 €

Mobile Elektro-, Öl- oder Gas-Heizzentrale mieten oder kaufen: Welcher Brennstoff ist besser?

Der Betrieb von Heizzentralen mit Strom ist in der Regel bis zu einer Leistung von etwa 40kW möglich, alles darüber scheitert entweder am vorhandenen Stromanschluss oder der Betrieb der Heizanlage würde durch den hohen Stromverbrauch extrem teuer und unrentabel. In höheren Leistungsbereichen werden kompakte Anhängerheizungen heute in der Regel mit modernen Gas- und Ölheizkesseln ausgestattet. Abhängig von den Gegebenheiten am Einsatzort verbrennen die Heizsysteme dabei Heizöl oder Flüssiggas.

Heizöl ist der Standard für mobile Heizzentralen

Der Betrieb mit Heizöl ist die gängigste Variante. Der Brennstoff ist vergleichsweise günstig und relativ einfach zu lagern. Die Anlieferung ist auch problemlos möglich, einzig die hohen Auflagen in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten können die Aufstellung einer mobilen Heizzentrale erschweren. Geht es um eine lange Mietdauer und gleichzeitig hohen Leistungsbedarf der Heizanlage ist der Betrieb mit Erdgas empfehlenswert, wenn der Anschluss an das Erdgasnetz möglich ist. Es ist günstiger als Heizöl und verbrennt sauberer. Hier muss allerdings genau kalkuliert werden, ob und wann sich die Investition des Anschlusses amortisiert. Die Aufstellung eines Flüssiggastanks ist allerdings immer möglich.

Integrierter Heizöltank für die mobile Heizzentrale zum Mieten oder Kaufen

Für den Betrieb mit Heizöl sind die Anhängerheizungen meist mit einem integrierten Öltank ausgestattet. Während das Volumen von der Kesselleistung abhängt, lassen sich die Lösungen auf diese Art und Weise nahezu überall aufstellen.

Zusätzliche Öltanks für größere Leistungen

Wird die mobile Heizzentrale über längere Zeiträume betrieben, kann es gerade bei höheren Leistungen der Heizanlage sinnvoll sein, einen zusätzlichen externen Brennstofftank zu mieten. Die internen Tanks reichen je nach Heizlast in der Regel allerdings für ein paar Tage und werden auf Wunsch regelmäßig vom Vermieter befüllt. Mobile Heizungen mit höheren Leistungen oder Heizcontainer bekommen dann in der Regel einen zusätzlichen Öltank zur Versorgung mit Heizöl. Die integrierten Öltanks in dieser Leistungsklassen werden dann meist nur zur kurzfristigen Versorgung bis zum nächsten Tag benutzt.

Mobiler Heizoeltank zur Versorgung einer mobilen Heizzentrale mit angebauter Heizung
Mobiler Heizöltank mit Bodenplatte auf einer Baustelle

Die Aufstelltanks haben dann Größen von wenigen tausend Liter bis zu mehreren zehntausend Liter Vorratsvermögen. Voraussetzung ist allerdings immer, dass der Betrieb einer Öltankanlage am Einsatzort erlaubt ist.

Hohe Auflagen in Überschwemmungsgebieten

So kann es zum Beispiel sein, dass in Überschwemmungs-, Risiko- oder Wasserschutzgebieten hohe Auflagen an die Aufstellung einer solchen Anlage bestehen. Der Grund: Heizöl ist ein extrem gewässerschädigender Brennstoff, der unter keinen Umständen aus der mobilen Heizzentrale austreten darf.

Nachteil sind die Abgase und möglicherweise die Lautstärke

Ein weiterer großer Nachteil der mobilen Ölheizung ergibt sich im Heizbetrieb: Denn hier entstehen unter Umständen unangenehme Gerüche. Vor allem dann, wenn die Heizungsanlagen in der Nähe von Wohnhäusern arbeiten, kann das den Komfort empfindlich stören. Auch die Lautstärke der mobilen Heizzentralen kann in dicht besiedelten Wohngebieten problematisch sein. Abhilfe schaffen kann hier möglichweise ein zusätzlich angebrachter Schalldämpfer, der meist am Kaminrohr der Anlage angebracht wird. Durch die Verlängerung des Kaminrohrs können auch die Abgase der Heizzentrale weniger störend sein.

Im Trend: Mobile Heizzentrale mieten oder kaufen und Flüssiggas verbrennen

Flüssiggas verbrennt deutlich sauberer als Heizöl. Der Brennstoff ist nicht gewässerschädigend und daher nahezu überall einsetzbar. Bevorraten lässt sich die Alternative zum konventionellen Erdgas dabei in einem stationären Flüssiggastank oder mobilen Gasfässern.

Ralgrüner Flüssiggastank auf einer Baustelle zur Brennstoffversorgung
Flüssiggastank neben einem Heizcontainer

Diese Gastanks können bundesweit genehmigungsfrei aufgestellt werden. Als Fundament wird eine Fertigbetonplatte mitgebracht. Der Gastank wird aufgestellt, die Leitung zur mobilen Heizung gelegt, auf Dichtigkeit geprüft und in Betrieb genommen. In der Regel ist auch dies in wenigen Stunden vollbracht.

Betrieb mit Pellets möglich, aber eher selten

Anlagenbetreibern, die regenerativ Heizen möchten, stehen außerdem auch mobile Heizzentralen für Pellets zur Verfügung. Diese beinhalten einen modernen Pelletkessel und einen integrierten oder separat aufstellbaren Pellettank. Diese Anlagen werden jedoch eher selten vermietet, da die komplexe Technik häufig Probleme bereitet und die Heizzentralen sehr wartungsaufwendig sind. So müssen zum Beispiel die Aschebehälter regelmäßig geleert werden und die Förderschnecken für die Pellets sind zusätzliche mechanische Bauteile, die tendenziell störanfälliger sind als ein Flüssigbrennstofftank. Zusätzlich muss die Brennstoffqualität der Pellets sehr hochwertig sein, um das Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten. Im Vergleich zu den anderen Brennstoffen sind mobile Heizzentralen für Pellets üblicherweise auch deutlich teurer, sowohl in der Miete als auch beim Kauf.

Die Einsatzbereiche und Anwendungen von mobilen Heizzentralen im Überblick

Mobile Heizzentralen kommen immer dann zum Einsatz, wenn Wärme benötigt wird, die nicht von stationären Heizanlagen geliefert werden kann. Fällt zum Beispiel die Heizung im Winter aus, ist schnelle Hilfe gefragt. Denn ohne die wärmende Technik drohen kapitale Frostschäden. Rohre frieren ein und viel Wasser tritt aus. Passiert das unbemerkt, dringt die Feuchtigkeit tief in Böden und Wände ein. Während Einfamilienhausbesitzer zumindest an Komfort verlieren, ist in Mehrfamilienhäusern, Gewerbe- und Industriegebäuden auch mit finanziellen Einbußen zu rechnen.

In Wohnanlagen, Nah- oder Fernwärmenetzen, Pflegeheimen, Krankenhäusern, Gewerbeobjekten und Industrieanlagen: In all diesen Bereich können Betreiber eine mobile Heizzentrale mieten oder kaufen, um kurzfristig hohe Wärmebedarfe abzudecken. Die Anwendungsfälle sind dabei genauso vielfältig, wie die Anhängerheizungen selbst.

So lohnt sich die mobile Heiztechnik, um:

Havarien und Heizungsausfälle in Wohn- und Nichtwohngebäuden zu überbrücken

Baustellen zu beheizen oder den Estrich über eine Flächenheizung zu trocknen

Wartungs-, Reparatur- und Umbauarbeiten ohne Unterbrechung durchzuführen

Trinkwassernetze zu desinfizieren, wenn die installierte Leistung nicht ausreicht

Nah- und Fernwärmenetze zu Warten oder auf andere Energieträger umzustellen

Zelte und unbeheizte Räumlichkeiten bei Veranstaltungen mit Wärme zu versorgen

kurzfristig höhere Bedarfswerte in der Industrie ohne Neuanschaffung abzudecken

Ausfälle der Wärmeerzeuger in Industrieanlagen in kürzester Zeit zu überbrücken

kosten- und wartungsintensive redundante Wärmeerzeuger komplett zu ersetzen

Die Folgekosten eines Heizungsausfalls mit einer mobilen Heizzentrale senken

Und zwar dann, wenn Mieter ihre Zahlungen einstellen oder die Betriebstätigkeit zum Erliegen kommt. Nimmt die Reparatur der Heizung mehr Zeit in Anspruch, liefert eine mobile Heizzentrale die nötige Wärme. Die Anlagen sind an nahezu jedem Ort schnell im Einsatz und lassen sich unkompliziert an die bestehende Heizungsanlage anschließen. Genau wie die eigentlichen Wärmeerzeuger erwärmen sie dann das Wasser, welches Wärme zu allen Heizflächen im Haus transportiert. So ist mobile Wärme nahezu überall einsetzbar und die beste Lösung beim Heizungsausfall.

Mobile Heizzentralen und Umluftheizer erwärmen jede Baustelle

Eine große Herausforderung stellt der Winter auch für das Baugewerbe dar. Denn viele Baustoffe und Arbeiten bei Neubau- und Sanierungsvorhaben setzen gewisse Mindesttemperaturen voraus. Erfolgt die Beheizung von Winterbaustellen mit mobilen Warmlufterzeugern, sind hohe Energiekosten die Folge. Diese entstehen, wenn Heizgeräte Außenluft kontinuierlich auf sehr hohe Temperaturen bringen.

Mobile Heizzentrale mit Heizregister spart Energiekosten

Mobile Heizzentralen stellen hier eine energie- und kostensparende Alternative dar. Sind Verteilleitungen und Heizflächen bereits installiert, versorgen sie diese mit heißem Heizungswasser, um Wärme in das Haus einzubringen. So ist es zum Beispiel möglich, die Baustelle oder den Estrich zu trocknen, wenn die eigentliche Heizung noch nicht betriebsbereit ist. Ohne Wärmeverteilung kommen hingegen Umluftheizer zum Einsatz. Diese nutzen das Heizungswasser mobiler Heizzentralen, um Raumluft über Heizregister zu erwärmen. Da die Temperatur der Raumluft dabei sukzessiv ansteigt, benötigen die Geräte weniger Energie. Sie stoßen außerdem keine Abgase aus und sind flexibel in sämtlichen Innenräumen einsetzbar.

Mobile Heizzentralen für Quartiere, Nahwärme und Fernwärme

Seit einigen Jahren erlebt auch die Fernwärme eine Renaissance in Deutschland. Vor allem im Neubau interessieren sich immer mehr für die Heizkraftwerke, die Siedlungen, Quartiere oder ganze Stadtteile gemeinsam mit Wärme versorgen. Die Erweiterung der Fernwärmenetze geht vielerorts mit länger andauernden Sanierungsarbeiten einher. Diese sind nötig, um Leitungen sowie Wärmeerzeuger instand zu halten, auszutauschen oder neue Kessel hinzuzubauen. Mobile Heizzentralen überbrücken die Ausfälle in Nah- sowie Fernwärmenetzen und beliefern Anschlussnehmer weiterhin mit ausreichend Wärme.

Heizzentralen und -container als redundante Not-Heizsysteme

Während private Hausbesitzer bei einem Heizungsausfall erst einmal nur an Komfort verlieren, hängt in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern die Gesundheit vieler Menschen von der Technik ab. Ein Grund, aus dem häufig redundante Heizanlagen eingebaut werden. Die Wärmeerzeuger kommen im besten Falle nie zum Einsatz, sind aber ständig zu warten. Außerdem verursachen sie zusätzliche Investitionskosten, die sich wenn Sie eine mobile Heizzentrale mieten vermeiden lassen. Denn Letztere eignen sich auch als redundante Heizanlagen. Wichtig ist es dazu allerdings, die in Notfällen erforderliche Technik rechtzeitig mit entsprechenden Anbietern auszuwählen.

Mobile Heizzentralen als Aufheizhilfe für Biogasanlagen

Beim Betrieb von Biogasanlagen werden die Heizmobile häufig zum Aufheizen des Fermenters verwendet, um schnellstmöglich für die optimale Temperatur des Gärprozesses zu sorgen. Biogasanlagenbetreiber mieten die mobilen Heizzentralen häufig, um die Prozesstemperaturen im optimalen Wirkungsbereich zu halten. Das kann im Winter der Fall sein, aber auch wenn sich die Biogasanlage in der Aufheizphase befindet und das Substrat im Fermenter auf die richtige Temperatur gebracht werden muss.

Zuschüsse für Not- und Übergangsheizungen 2023

Wird nach einem Heizungsausfall ein Heizungsaustausch zu einer modernen, vom BEG geförderten Heizung durchgeführt, werden die entstehenden Mietkosten der Übergangsheizung ab 2023 bis zu ein Jahr bezuschusst.

Die Höhe der Förderung der Mietkosten ist abhängig von der Förderung der neuen Heizung und kann bis zu 40% betragen. Mehr Informationen finden Sie in unserem Beitrag „Förderung der Mietkosten für provisorische Heiztechnik 2023

Mobile Heizzentrale mieten oder kaufen?

Anhänger- und Containerheizungen gibt es zum Kaufen und zum Mieten. Welche Lösung infrage kommt, hängt dabei immer von den individuellen Konditionen im Laufe der Nutzungszeit ab. Wer einen langfristigen Einsatz plant, fährt mit Kauflösungen häufig günstiger, muss dafür zu Beginn allerdings mehr ausgeben. Benötigen Nutzer die mobile Wärme nur vorübergehend, etwa für wenige Wochen oder Monate, könnte das mobile Heizzentrale mieten günstiger sein. Denn dann zahlen Betreiber nur so lange, wie sie die Heizungsanlage auch benötigen. Hohe Anfangsinvestitionen fallen dabei häufig weg.

Mietkauf als dritte Alternative

Mit dem Mietkauf gibt es aber auch eine Alternative. Denn bei dieser Variante mieten Betreiber die Technik, bevor sie diese in ihr Eigentum überführen. Sie verteilen die Kosten über einen längeren Zeitraum, bekommen ein erprobtes Gerät und schließen Fehlkäufe aus. Auch bei begrenzter Liquidität vor steigenden Produktionsvolumen ist das eine sinnvolle Lösung.

Vorteile des mobile Heizzentrale mieten

Warum lohnt es sich für Anlagenbetreiber, eine mobile Heizzentrale zu mieten? Ganz einfach: Aus Zeit- und Kostengründen. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, bekommt die Anlagen in kürzester Zeit zum gewünschten Einsatzort geliefert. Somit lassen sich Heizungsausfälle im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich sehr schnell überbrücken.

Wer kurzfristig mehr Wärme benötigt, etwa für Produktionsprozesse oder Veranstaltungen, zahlt für die Mietangebote außerdem weniger als für eine neue eigene Heizung. Schwankungen im Leistungsbedarf können flexibel gehandhabt werden, benötigt man mehr Leistung als geplant, kann man relativ problemlos eine leistungsstärkere mobile Heizzentrale mieten. Viele Anbieter bieten zusätzlich die Option der Fernüberwachung, das spart zusätzlichen Wartungsaufwand und hilft, die Anlage immer ordnungsgemäß zu betreiben.

Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Vorteile der mobilen Heizzentrale zum Mieten im Überblick:

Mobile Heizzentrale mieten – Die Vorteile

unkomplizierte Wärmeversorgung bei Wartung, Reparatur oder Umbau

Heizwärme ist bei Havarien sehr schnell verfügbar

großes, flexibles Leistungsspektrum der Anhängerheizungen

modernste und regelmäßig gewartete Heizungstechnik

Rund-um-die-Uhr Service-Hotline für Störungsfälle

Lieferung, Anschluss und Abholung durch Vermieter

Kostenvorteile bei vorübergehendem Wärmebedarf

günstiger als redundante Backup-Heizungsanlagen

Mobile Heizzentrale mieten – Die Nachteile

Miete über längere Zeiträume teurer als Kauf

Brennstoffversorgung in der Miete möglicherweise teurer

Verfügbarkeit und Preise stark saisonabhängig

Vorteile des mobile Heizzentrale kaufen

Plant man langfristig und hat einen überschaubaren, konstanten Leistungsbedarf kann sich der Kauf einer mobilen Heizzentrale durchaus lohnen. Wichtig ist hier vor allem die langfristig benötigte Leistung. Die meisten mobilen Heizzentralen sind in der Lage, ihre Leistung zu modulieren.

Wird weniger Leistung als Volllast benötigt, reduziert sich die Brennerleistung und die mobilen Heizungen verbrauchen deutlich weniger Brennstoff bei dann entsprechend verringerter Wärmeleistung. Bei heizölbetriebenen Anlagen ab 150 kW kann man ungefähr davon ausgehen, dass man die Leistung um etwas mehr als die Hälfte reduzieren kann, die Heizzentrale lässt sich so in einem Bereich von ca. 70 – 150 kW betreiben. Üblicherweise ist es allerdings effizienter kleinere Heizanlagen zu betreiben, als große Heizzentralen dauerhaft zu modulieren.

Benötigt man allerdings kurzfristig mehr Leistung als geplant, ist man mit einer gekauften Heizzentrale schlecht beraten. In diesem Fall müsste man weitere Heizanlagen kaufen, oder für die Dauer der Bedarfsspitze weitere Heizzentralen mieten.

Mobile Heizzentrale kaufen – Die Vorteile

Über längere Zeiträume günstiger als die Miete

Unabhängig von saisonaler Verfügbarkeit

Eigene Brennstoffversorgung

Mobile Heizzentrale kaufen – Die Nachteile

Eigenverantwortung für den ordnungsgemäßen Betrieb, Fachpersonal benötigt

Kurzfristig erhöhter Leistungsbedarf ist nicht möglich

Als reine Redundanz für potentielle Heizungsausfälle sehr teuer

Schritt für Schritt vom Angebot zur mobilen Wärmelösung

Wer eine mobile Heizzentrale mieten oder kaufen möchte, wendet sich zunächst an einen Anbieter oder Hersteller. Die Experten nehmen daraufhin die Rahmenparameter auf und konzipieren die Technik. Anschließend erstellen sie ein individuelles Angebot. Nehmen Interessenten dieses an, planen Experten die mobile Heizzentrale detailliert. Sie kümmern sich um die fristgerechte Fertigung und liefern die Technik zum gewünschten Einsatzort. Hier schließen Fachhandwerker die Heizsysteme an, bevor sie diese in Betrieb nehmen. Die folgende Übersicht zeigt, wie Anlagenbetreiber Schritt für Schritt eine mobile Heizzentrale anfragen und geliefert bekommen:

Mobile Heizzentrale mieten oder kaufen – Schritt für Schritt

01

Den Leistungsbedarf bestimmen

Als erstes gilt es, die Grunddaten zum Projekt zusammenzustellen (grobe Beschreibung, wenn möglich mit Leistungsbedarf).

02

Anbieter vergleichen und Angebote einholen

Verschiedene Anbieter vergleichen (Angebote einholen und in Bezug auf Service, Leistungsumfang und Preis vergleichen)

03

Auftrag erteilen, individuelle Wünsche umsetzen

Anbieter beauftragen und Detailplanung (beim Kauf auch individuelle Planung der mobilen Heizzentrale auf Basis von Kundenbedürfnissen und -wünschen)

04

Lieferung und Inbetriebnahme

Lieferung und Inbetriebnahme (Auslieferung, Übergabe, Installation und Inbetriebnahme der Heiztechnik)

05

Optional beim Kauf: Zusatzleistungen mit dem Anbieter vereinbaren

Optional: Service-Vertrag für Wartung (Anbieter kümmern sich um die Wartung der mobilen Wärmelösungen

Wichtig ist es vor allem, verschiedene Anbieter der Heizlösungen zu vergleichen. Denn nur so finden sich jene, die tatsächlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Deutsche Thermo Logo

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Egal ob Sie eine Heizzentrale mieten oder kaufen möchten und unabhängig davon, ob Sie die Anlage mit Heizöl, Strom oder Flüssiggas betreiben wollen – Sie brauchen die genau passende mobile Heizzentrale für Ihren Verwendungszweck, von einem regionalen Anbieter, zu einem fairen Preis.

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Häufige Fragen zum Heizzentrale mieten oder kaufen

Was ist kostet eine mobile Heizzentrale zum Mieten?

Das ist abhängig von der Größe der Heizzentrale, der Dauer der Miete und der Dringlichkeit. Je kurzfristiger und Größer, desto teurer ist es natürlich. Je länger die Miete dauert umso geringer sind die Kosten pro Tag. Kleinere Elektroheizzentralen gibt es in der Wochenmiete ab einem Tagespreis von ca. 60 – 70 Euro, in der Monatsmiete reduziert sich der Preis auf etwa 20 Euro pro Tag. Mobile Heizzentralen im Anhänger kosten für 150 kW in der Wochenmiete ab 190 Euro pro Tag, in der Monatsmiete ab etwa 80 Euro. Üblicherweise ist die Anlieferung in den Kosten enthalten, der Brennstoff allerdings nicht.

Was kostet eine mobile Heizzentrale zum Kaufen?

Die Preise für eine mobile Heizzentrale sind maßgeblich von ihrer Leistung und verbauten Technik abhängig. So sind modulierende Heizgeräte mit mehreren Heizprogrammen üblicherweise teurer als einfachere mobile Heizzentralen gleicher Leistung. Hat man zusätzliche, individuelle Wünsche, wird es meistens teurer. Kleinere Elektroheizmobile fangen ab ca. 3.000 Euro an, kleinere mobile Heizzentralen im Anhänger ab etwa 25.000 Euro. Mit zunehmender Leistung steigen die Preise entsprechend. Für einen 350 kW Anhänger zahlt man schon mehr als 40.000 Euro.

Wie schnell kann eine mobile Heizzentrale geliefert werden?

Das unterscheidet sich, je nach dem ob die Heizzentrale gemietet oder gekauft wird. Im Notfall kann eine mobile Heizzentrale innerhalb von wenigen Stunden gemietet und geliefert werden, da Wärme gerade im Winter extrem wichtig sein kann. Beim Kauf einer mobilen Heizzentrale sind die Lieferzeiten sehr unterschiedlich. Schneller als vier Wochen ist üblicherweise nicht möglich, je nach Anlage und Spezifikationen kann es allerdings auch mehrere Monate dauern, bis das Heizgerät gebaut und schlussendlich geliefert ist.

Wie lange kann man die mobile Heizzentrale mieten?

Die Dauer der Miete einer mobilen Heizzentrale ist nicht begrenzt. Es gibt Kunden, die die Heizgeräte über Monate und sogar Jahre anmieten, da andere Lösungen nicht praktikabel wären. Sehr kurze Mietzeiträume sind eher nicht empfohlen, zumindest werden die Anlagen in diesem Falle sehr teuer. Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist die Anlieferung, diese rechnet sich erst mit zunehmender Standzeit.

Autor: Johannes Partz

Johannes Partz

Johannes ist hier Geschäftsführer. In der Energiebranche ist er seit 2013. Er war in verschiedenen Positionen in Technik und Vertrieb bei Energieversorgern tätig. Seine technische Expertise hat er aus den 3 Jahren als Geschäftsführer bei der Hampel GmbH - einem Gebäudetechnik Unternehmen mit Fokus auf Heizungstechnik, Sanitär, Lüftung und Klima.