Mobile Heizzentrale: Ausfälle zeitnah mit mobiler Wärme überbrücken

Seit über zehn Jahren nimmt die Bautätigkeit in Deutschland deutlich zu. Viele Endkunden, Vermieter und Wohnungsbaugesellschaften entscheiden sich für einen Neubau, lassen ihre Bestandsgebäude sanieren oder nur die Heizung austauschen. Eine große Herausforderung dabei ist der Winter, in dem viele Baustellen stillstehen oder Wärem für die Bewohner unerlässlich ist. Eine Mobile Heizzentrale sorgt hier für Abhilfe. Sie ersetzen den eigentlichen Kessel und versorgen das Haus vorübergehend mit Wärme. Zum Einsatz kommen mobile Heizzentralen aber nicht nur auf Winterbaustellen: Sie überbrücken auch Ausfälle in Wohn- und Geschäftsgebäuden. Darüber hinaus versorgen die Heizzentralen im Änhägner oder Container große Industrieanlagen und sogar Nah- sowie Fernwärmenetze.


Mobile Heizung mieten Grafik mit weißem Heizänhänger zum mieten

Die Themen im Überblick

Mobile Heizzentrale gegen Frostschäden und hohe Folgekosten

Fällt die Heizung im Winter aus, ist schnelle Hilfe gefragt. Denn ohne die wärmende Technik drohen kapitale Frostschäden. Rohre frieren ein und viel Wasser tritt aus. Passiert das unbemerkt, dringt die Feuchtigkeit tief in Böden und Wände ein. Während Einfamilienhausbesitzer zumindest an Komfort verlieren, ist in Mehrfamilienhäusern, Gewerbe- und Industriegebäuden auch mit finanziellen Einbußen zu rechnen.

Folgekosten mit Heizzentrale senken

Und zwar dann, wenn Mieter ihre Zahlungen einstellen oder die Betriebstätigkeit zum Erliegen kommt. Nimmt die Reparatur der Heizung mehr Zeit in Anspruch, liefert eine mobile Heizzentrale die nötige Wärme. Die Anlagen sind an nahezu jedem Ort schnell im Einsatz und lassen sich unkompliziert an die bestehende Heizungsanlage anschließen. Genau wie die eigentlichen Wärmeerzeuger erwärmen sie dann das Wasser, welches Wärme zu allen Heizflächen im Haus transportiert.

Mobile Heizzentralen und Umluftheizer erwärmen jede Baustelle

Eine große Herausforderung stellt der Winter auch für das Baugewerbe dar. Denn viele Baustoffe und Arbeiten bei Neubau- und Sanierungsvorhaben setzen gewisse Mindesttemperaturen voraus. Erfolgt die Beheizung von Winterbaustellen mit mobilen Warmlufterzeugern, sind hohe Energiekosten die Folge. Diese entstehen, wenn Heizgeräte Außenluft kontinuierlich auf sehr hohe Temperaturen bringen.

Mobile Heizzentrale mit Heizregister spart Energiekosten

Mobile Heizzentralen stellen hier eine energie- und kostensparende Alternative dar. Sind Verteilleitungen und Heizflächen bereits installiert, versorgen sie diese mit heißem Heizungswasser, um Wärme in das Haus einzubringen. So ist es zum Beispiel möglich, die Baustelle oder den Estrich zu trocknen, wenn die eigentliche Heizung noch nicht betriebsbereit ist. Ohne Wärmeverteilung kommen hingegen Umluftheizer zum Einsatz. Diese nutzen das Heizungswasser mobiler Heizzentralen, um Raumluft über Heizregister zu erwärmen. Da die Temperatur der Raumluft dabei sukzessive ansteigt, benötigen die Geräte weniger Energie. Sie stoßen außerdem keine Abgase aus und sind flexibel in sämtlichen Innenräumen einsetzbar.

Mobile Heizzentralen für Quartiere, Nahwärme und Fernwärme

Seit einigen Jahren erlebt auch die Fernwärme eine Renaissance in Deutschland. Vor allem im Neubau interessieren sich immer mehr für die Heizkraftwerke, die Siedlungen, Quartiere oder ganze Stadtteile gemeinsam mit Wärme versorgen. Die Erweiterung der Fernwärmenetze geht vielerorts mit länger andauernden Sanierungsarbeiten einher. Diese sind nötig, um Leitungen sowie Wärmeerzeuger instand zu halten, auszutauschen oder neue Kessel hinzuzubauen. Mobile Heizzentralen überbrücken die Ausfälle in Nah- sowie Fernwärmenetzen und beliefern Anschlussnehmer weiterhin mit ausreichend Wärme.

Heizzentralen und -container als redundante Not-Heizsysteme

Während private Hausbesitzer bei einem Heizungsausfall erst einmal nur an Komfort verlieren, hängt in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern die Gesundheit vieler Menschen von der Technik ab. Ein Grund, aus dem häufig redundante Heizanlagen eingebaut werden. Die Wärmeerzeuger kommen im besten Falle nie zum Einsatz, sind aber ständig zu warten. Außerdem verursachen sie zusätzliche Investitionskosten, die sich wenn Sie eine mobile Heizzentrale mieten vermeiden lassen. Denn Letztere eignen sich auch als redundante Heizanlagen. Wichtig ist es dazu allerdings, die in Notfällen erforderliche Technik rechtzeitig mit entsprechenden Anbietern auszuwählen.

Flexible Wahl der Größe der Heizzentrale bis in den Megawattbereich

Genauso vielschichtig wie die Einsatzbereiche der mobilen Heizzentralen sind auch ihre Ausführungen. So gibt es Anhängerheizungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, die sich bequem von einer Person transportieren und anschließen lassen. Sie beinhalten perfekt gewartete Wärmeerzeuger inklusive Sicherheits- und Regelungstechnik, sodass sie vor Ort schnell im Einsatz sind. Für größere Anlagen stehen darüber hinaus auch mobile Heizcontainer zum mieten zur Verfügung. Diese liefern auf Wunsch mehrere Megawatt, um Krankenhäuser, Einkaufszentren, Industrieanlagen oder ganze Fernwärmenetze mit Wärme zu versorgen.

Heizcontainer kaufen und aufstellen zweifarbig lackiert rot und hellblau

Heizöl, Flüssiggas oder Pellets für mobile Heizzentralen

Auch in Bezug auf die Brennstoffe ist die mobile Wärme besonders flexibel. So sind Heizanhänger beispielsweise mit Heizöl-Tanks ausgestattet, um Wärme unabhängig von der örtlichen Situation verfügbar zu machen. Ist der Einsatz des flüssigen Brennstoffs nicht erwünscht oder nicht ohne Weiteres möglich, bietet Flüssiggas eine platzsparende Alternative. Anlagenbetreibern, die regenerativ Heizen möchten, stehen außerdem auch mobile Heizzentralen für Pellets zur Verfügung. Diese beinhalten einen modernen Pelletkessel und einen integrierten oder separat aufstellbaren Pellettank.

Für jeden Bedarf das richtige Modell

Wer schnell und unkompliziert Ausfälle überbrücken muss, kann eine mobile Heizzentrale mieten. Anbieter helfen dabei, die passende Technik auszuwählen, bevor sie diese innerhalb kürzester Zeit zum Einsatzort bringen. Abhängig von der Art der Anlage sowie der regionalen Verfügbarkeit liegen die Lieferzeiten bei wenigen Stunden bis zu maximal zwei Tagen. Nach der fachgerechten Montage, die Vermieter der mobilen Heizzentralen auf Wunsch übernehmen, kümmern sich die Experten um Wartung und Service. Erfahrene Techniker sind rund um die Uhr erreichbar und sorgen somit für einen zuverlässigen Heizbetrieb. Die Preise richten sich nach dem individuellen Bedarf. Sie hängen neben der Heizleistung auch vom Mietzeitraum ab und liegen in aller Regel unter den Kosten mobiler Heizzentralen zum Kaufen.

Author: Johannes Partz

Johannes Partz

Johannes ist hier Geschäftsführer. In der Energiebranche ist er seit 2013. Er war in verschiedene Positionen in Technik und Vertrieb bei Energieversorgern tätig. Seine technische Expertise hat er aus dem 3 Jahren als Geschäftsführer bei der Hampel GmbH - einem Gebäudetechnik Unternehmen mit Fokus auf Heizungstechnik, Sanitär, Lüftung und Klima.