Mobiles BHKW mieten und flexibel Strom erzeugen

Autor: Johannes Partz / ✅ Aktualisiert am: 23.05.2023 / Startseite » Mobiles BHKW mieten und flexibel Strom erzeugen

Blockheizkraftwerke erzeugen Strom und Wärme zugleich. Wirtschaftlich arbeiten die Anlagen jedoch nur, wenn sie viele Betriebsstunden sammeln und entsprechend hohe Stromerträge einfahren. Voraussetzung dafür ist ein ganzjährig hoher Wärmebedarf. Indem Anlagenbetreiber ein mobiles BHKW mieten, kann dieser sogar an verschiedenen Orten anfallen. Denn die flexiblen Anlagen lassen sich problemlos an mehreren Standorten betreiben. Deutsche-Thermo.de erklärt, wie das funktioniert und welche Gründe außerdem für ein mobiles BHKW zum Mieten sprechen.

gemietetes blaues BHKW mit geöffneter Seitenklappe und freiem Blick auf den Motor

Die Themen im Überblick

Blockheizkraftwerk für den mobilen Einsatz zum Mieten

Wenn Anlagenbetreiber ein mobiles BHKW mieten, produzieren sie Strom und Wärme fortan gemeinsam und vor allem flexibel. Denn die Systeme, die auf Autoanhängern, auf stabilen Trägern oder in transportablen Containern laufen, lassen sich vor Ort einfach aufstellen und in Betrieb nehmen. Sie verursachen keine Investitionskosten, sind mit zahlreichen Inklusivleistungen verbunden und schnell an einem anderen Ort im Einsatz, wenn der Wärmebedarf saisonal schwankt. Mit einem großen Leistungsbereich von wenigen Kilowatt bis zu mehr als 3.000 Kilowatt (elektrisch) können Anlagenbetreiber für nahezu jeden Bereich ein passendes mobiles BHKW mieten.

Stromerzeugende Heizungen liefern elektrische und thermische Energie

Ein Blockheizkraftwerk verbindet Strom- und Wärmeerzeugung in einem. Dazu besteht es im Kern aus einem Motor, der gasförmige oder flüssige Energieträger verbrennt. Wie in Fahrzeugen entsteht dadurch mechanische Bewegungsenergie, die ein Generator direkt in elektrische Energie umwandelt. Wärmeübertrager nehmen unterdessen die Abwärme auf, um Heizungswasser zu erwärmen. Der Doppelnutzen sorgt für hohe Wirkungsgrade und eine energie- sowie kosteneffiziente Versorgung.

Strom und Wärme selbst verbrauchen und Energiekosten einsparen

Während die erzeugte Wärme für Prozesse oder zur Beheizung von Gebäuden nutzbar ist, lässt sich auch der selbst erzeugte Strom in der eigenen Anlage verbrauchen. Wer ein mobiles BHKW mieten möchte, muss damit weniger elektrische Energie aus dem Netz beziehen. Die Stromkosten sinken und die Unabhängigkeit von steigenden Preisen nimmt zu.

Übrigens:

Neben den gesparten Energiekosten wirkt sich ein weiterer Umstand positiv auf die Wirtschaftlichkeit aus. Die monatlich anfallenden Raten für das mobile BHKW zum Mieten lassen sich komplett steuerlich geltend machen. Die Betriebsausgaben senken den Gewinn und damit auch die insgesamt anfallende Steuerlast.

Mobiles BHKW mieten und flexibel an verschiedenen Orten betreiben

Blockheizkraftwerke arbeiten wärmegeführt und erzeugen nur dann Strom, wenn die thermische Energie einen Abnehmer findet. Ein hoher Stromertrag ist daher nur dann realisierbar, wenn der Wärmebedarf ganzjährig besteht. In vielen Bereichen ist das jedoch nicht der Fall und Gebäude oder Anlagen benötigen nur im Sommer oder nur im Winter viel Wärme. Indem Betreiber mit mehreren Liegenschaften im Besitz ein mobiles BHKW mieten, werden sie dem gerecht. Denn dann betreiben sie die Technik immer da, wo der Energiebedarf am höchsten ist. Sie sammeln das ganze Jahr über viele Betriebsstunden und profitieren von maximalen Einsparungen.

Gut kalkulierbare Raten ersetzen Investitionen für Blockheizkraftwerke

Hersteller entwickeln ihre Anlagen stetig weiter und sorgen somit für immer bessere Wirkungsgrade. Bei hohen Anfangsinvestitionen ist der Austausch der Anlagentechnik nach wenigen Jahren jedoch selten interessant. Denn hohe Investitionen rechnen sich in der Regel nur, wenn die Technik lange läuft und viel Strom erzeugt. Hinzu kommen Unsicherheiten wie mögliche Störungen und Reparaturen, die sich zu Beginn nur schwer kalkulieren lassen. Indem Anlagenbetreiber ein mobiles BHKW mieten, gehen Sie auf Nummer sicher. Denn dann zahlen sie vom ersten bis zum letzten Tag eine feste Rate. Schließt diese auch Versicherungen, Wartung und mögliche Reparaturen ein, bleiben unvorhersehbare Kosten aus. Das Gleiche gilt für hohe Anfangsinvestitionen, die bei Mietlösungen wegfallen und die eigene Liquidität nicht belasten. Ist zum Ende der Mietzeit bessere Anlagentechnik verfügbar, tauschen Hersteller die Geräte einfach aus.

Übrigens:

Wer ein mobiles BHKW mieten möchte, kann dieses nach der vereinbarten Mietzeit häufig auch kaufen und in sein Eigentum überführen. Auf der anderen Seite bieten einige Vermieter ein Sonderkündigungsrecht nach einer gewissen Anzahl an Betriebsstunden. Beides sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit und Flexibilität.

Stromversorgung Fernleitungsmasten in der Abendsonne

Aufbau, Anschluss und Leistung der mobilen BHKWs zum Mieten

Mit einem Leistungsbereich von etwa 20 bis zu mehr als 3.000 Kilowatt elektrisch liefert ein mobiles BHKW ausreichend Strom für jedes Projekt. Die Anlagen sind anschlussfertig vormontiert. Sie befinden sich in mobilen Autoanhängern, Containern oder in stabilen Transportrahmen und lassen sich flexibel an unterschiedlichsten Orten in Betrieb nehmen.

Brennstoff-, Heizwasser- und Stromanschluss für den mobilen Einsatz

Am Einsatzort angekommen, lässt sich ein mobiles BHKW zum Mieten mit dem Strom- und Wärmenetz der Anlage verbinden. Nötig ist außerdem ein Brennstoffanschluss, um die Technik in Betrieb zu nehmen. In puncto Projektierung, Montage und Inbetriebnahme können sich Anlagenbetreiber auf die Unterstützung der Mietanbieter verlassen. Diese übernehmen die Arbeiten auf Wunsch mit speziell ausgebildetem Personal und stellen sicher, dass die flexiblen Blockheizkraftwerke zuverlässig und effizient arbeiten.

Bei steigendem Leistungsbedarf mehrere mobile BHKWs mieten

Steigt der Leistungsbedarf durch die Erweiterung von Wärmenetzen oder den Ausbau von Produktionsstätten, lässt sich auch die Leistung der Blockheizkraftwerke flexibel erweitern. Möglich ist das, indem Anlagenbetreiber weitere mobile BHKWs mieten. Sie erhöhen damit ihre Stromerträge und sparen mehr Geld ein.

Flexible Installation an verschiedenen Orten problemlos möglich

Im Sommer das Schwimmbad – im Winter die Schule beheizen? Indem Energieversorger, Betreiber oder Gemeinden ein mobiles BHKW mieten, ist das möglich. Wichtig ist, dass sie an jedem Aufstellort die benötigten Brennstoff-, Wasser- und Stromanschlüsse vorhalten. Die Dimensionierung hängt vom eingesetzten Blockheizkraftwerk ab.

Übrigens:

Soll das mobile BHKW zum Mieten von einem zum anderen Einsatzort umziehen, ist das durch vorgefertigte Anschlüsse schnell und günstig möglich. Betreiber haben keine hohen Zusatzkosten und profitieren von höheren Einsparungen.

Verschiedene Brennstoffe für die flexiblen Blockheizkraftwerke

Geht es um den Betrieb der mobilen BHKWs zum Mieten, kommen verschiedene Brennstoffe zum Einsatz. Weit verbreitet ist Erdgas aus dem öffentlichen Leitungsnetz. Steht dieses nicht zur Verfügung, kommen häufig auch Flüssiggas (LPG) und Flüssigerdgas (LNG) zum Einsatz. Bei Letzterem handelt es sich um verflüssigtes Erdgas zur Lagerung in lokalen Brennstofftanks. Es ersetzt Erdgas in großen Anlagen, wenn kein Gasnetz in der Nähe oder ein Anschluss durch den hohen Leistungsbedarf nicht möglich ist.

Biogas für das mobile BHKW zum Mieten in Biogasanlagen direkt verstromen

Neben Erdgas ist auch Biogas ein möglicher Brennstoff für die mobilen BHKWs zum Mieten. Der regenerative Energieträger entsteht in Biogasanlagen, wo er sich mit einer stromerzeugenden Heizung direkt verbrauchen lässt. Betreiber erzielen damit zusätzliche Erlöse durch die Erzeugung von Ökostrom.

Die entstehende Wärme lässt sich über Nah- oder Fernwärmenetze an umliegende Gebäude verteilen.

Biogas BHKW neben einem Biogas Fermenter auf einem Hof
Biogas BHKW neben einem Fermenter

Übrigens:

Erhöhen Betreiber einer Biogasanlage die Leistung regelbarer Stromerzeuger, profitieren sie von der sogenannten Flex-Prämie. Diese schafft Anreize, um mehr Regelenergie bereitzustellen und die Stabilität am Stromnetz zu erhöhen. Mit einem mobilen BHKW zum Mieten ist das ohne hohe Investitionen möglich und Anlagenbetreiber erschließen neue Einnahmequellen.

H2-Ready: Blockheizkraftwerke verbrennen Wasserstoff sicher und zuverlässig

Wer ein mobiles BHKW mieten möchte, kann damit oft sogar Wasserstoff verbrennen und sich somit für die Zukunft rüsten. Interessant ist das beispielsweise für Energieversorger und Betreiber großer Erneuerbare-Energien- und Power-to-Gas-Anlagen. Elektrolyseure wandeln überschüssigen Strom dabei in Wasserstoff um, bevor Blockheizkraftwerke diesen bedarfsgerecht verbrennen und wieder in Wärme und elektrische Energie umwandeln. Die sogenannte Rückverstromung ist mit H2-Ready BHKWs zum Mieten bereits heute möglich und mehrfach im Einsatz. So zum Beispiel im unterfränkischen Haßfurt, wo Elektrolyseure Wasserstoff mit dem Strom nahegelegener Windparks produzieren. Blockheizkraftwerke nehmen diesen daraufhin auf, um Strom und Wärme bedarfsgerecht zu erzeugen.

Mobiles BHKW mieten: In diesen Bereichen lohnt sich der Einsatz

Wer Strom und Wärme in Zukunft selbst produzieren möchte, kann dazu ein mobiles BHKW mieten. Interessant ist das grundsätzlich für alle Bereiche, die ganzjährig viel Wärme benötigen. So zum Beispiel in:

  • Wohngebäuden und -anlagen
  • Quartieren und Siedlungen
  • Hotels und Gaststätten
  • Wellness- und Freizeitparks
  • Sport- und Fitnesscentern
  • Kommunen und Gemeinden
  • Gewerbe- und Industriebauten
  • Krankenhäusern und Heimen
  • Brau- und Landwirtschaft
  • Kläranlagen für Abwasser

In all diesen Bereichen reagieren Betreiber schnell und flexibel auf sich verändernde Gegebenheiten, wenn sie ein mobiles BHKW mieten. Es gibt allerdings auch einige besonders lukrative Einsatzfelder für die stromerzeugende Technik.

Strom und Wärme erzeugen und Investitionskosten sparen

Ein Beispiel findet sich in Anlagen, die über keine oder über eine zu geringe eigene Stromerzeugung verfügen. Indem Betreiber ein mobiles BHKW mieten, reizen sie die möglichen Einsparungen aus und profitieren von einem Heizsystem, welches fast ganz ohne Investitionen erhältlich ist.

Mobiles BHKW mieten und für mehrere Gebäude nutzen

Schwimmhallen, Freibäder, Sportparks und andere öffentliche Gebäude benötigen Wärme teils sehr unterschiedlich. Während Freibäder und Wasserparks im Sommer viel thermische Energie benötigen, ist der Wärmebedarf bei anderen Einrichtungen im Winter am höchsten. Mobile BHKWs zum Mieten bieten hier wie bereits beschrieben viel Flexibilität und versorgen verschiedene Gebäude und Anlagen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Da sich die Anlagen zwischendrin neu positionieren lassen, funktioniert das auch ohne Wärmenetz und die Herausforderungen, die der Bau eines solchen mit sich bringt.

Erzeugen von flexibler Regelenergie in Biogasanlagen

Betreiber von Biogasanlagen erweitern mit den mobilen Miet-BHKWs ohne große Investitionen ihre elektrische Leistung. Sie erzeugen bedarfsgerecht Regelenergie, sorgen für Stabilität am Stromnetz und profitieren von staatlichen Mitteln wie der Flex-Prämie.

Ausfälle, Wartungs- oder Umbauarbeiten überbrücken

Wer bereits ein Blockheizkraftwerk betreibt, kann die Mietgeräte bei geplanten sowie ungeplanten Störungen nutzen. Betreiber bekommen die Geräte dabei für mehrere Tage oder Woche, um Strom- sowie Wärme weiterhin parallel zu betreiben.

Bedarfsspitzen abfedern und elektrische Leistung steigern

Interessant sind Miet-Blockheizkraftwerke auch für Anlagenbetreiber, die für eine bestimmte Zeit mehr Wärme oder Strom bereitstellen müssen. Denn diese bekommen die Anlagen vorübergehend. Sie zahlen die monatlich vereinbarten Raten und kommen ohne zusätzliche Investitionen aus.

Vorteile der zeitlich befristeten Mietangebote für BHKWs

Miet-Blockheizkraftwerke sind technisch in einem einwandfreien Zustand. Sie erreichen hohe Wirkungsgrade und lassen sich flexibel nutzen. Wer ein mobiles BHKW mieten möchte, spart darüber hinaus Investitionskosten, um die eigene Liquidität zu erhalten. Anlagenbetreiber profitieren von geringeren Energiekosten und schonen darüber hinaus sogar die Umwelt. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Vorteile mobiler BHKWs zum Mieten noch einmal zusammen.

  • umweltfreundliche Strom- und Wärmeerzeugung
  • hohe Effizienz der Mietgeräte namhafter Hersteller
  • Steigern der elektrischen Leistung ohne hohe Kosten
  • sinkende Energiekosten durch Strom-Eigenverbrauch
  • Steuerersparnisse durch Absetzen der Mietraten
  • Schaffen neuer Einnahmequellen in Biogasanlagen
  • flexibler Betrieb an mehreren Standorten möglich

Mobiles BHKW mieten: Kosten und Leistungen

Wie viel ein mobiles BHKW zum Mieten kostet, lässt sich nicht pauschal beurteilen. Denn die monatlich zahlbaren Raten hängen unter anderem von der Leistung der Anlage ab. Eine zuverlässige Aussage verschafft hier nur das individuelle Angebot eines Vermieters von Blockheizkraftwerken. Während sich zunehmende Leistungswerte preissteigernd auswirken, sorgen längere Mietzeiträume für bessere Konditionen.

Leistungen beim Mieten eines Blockheizkraftwerks

Mietanbieter stellen ihren Kunden neben der reinen Technik meist auch umfassende Service-Leistungen zur Verfügung. Dazu zählen:

  • Transport und Rückbau
  • Planung und Installation
  • Wartung und Versicherung
  • Monitoring und Betreuung

Laufzeiten, Sonderkündigungsrecht, Kaufoption

Während die meisten Mietverträge für mobile Blockheizkraftwerke vier bis neun Jahre gelten, sind auch Kurzzeitmieten für einige Tage oder mehrere Monate möglich. Stellen Betreiber inmitten der vertraglich festgelegten Laufzeit fest, dass die Technik nicht den Erwartungen entspricht, bekommen sie häufig ein Sonderkündigungsrecht. Arbeitet das mobile BHKW zum Mieten hingegen sehr gut und effizient, können sie die Anlagen kaufen oder die Mietzeit verlängern. Welche Möglichkeiten im Einzelfall bestehen, hängt jedoch von den vertraglichen Regelungen ab.

FAQ: Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema

Was ist ein mobiles BHKW zum Mieten?

Das mobile BHKW lässt sich unabhängig vom Ort flexibel aufstellen. Es ist transportabel, auf Anhängern, in Stahlrahmen oder Containern montiert und besteht im Kern aus einem Motor. Verbrennt dieser beispielsweise Erd- oder Biogas, entsteht mechanische Energie, die wiederum einen Generator antreibt. Dieser nimmt die Energie des Motors auf und erzeugt Strom. Parallel dazu machen Wärmeübertrager die Abwärme technisch nutzbar, um Gebäude zu beheizen oder Prozesswärme bereitzustellen.

Welche Vorteile bringt die flexible Technik?

Wer ein mobiles BHKW mieten möchte, kommt um die hohen Anschaffungskosten herum. Er kann die monatlichen Raten direkt von der Steuer absetzen und Anlagen flexibel ersetzen oder erweitern. Während die Geräte selbst höchst effizient sind, ist der Betrieb durch Rundum-sorglos-Pakete besonders sicher und unkompliziert. Der Einsatz mobiler BHKWs ist an mehreren Standorten abwechselnd möglich und Betreiber von Biogasanlagen erschließen neue Einnahmequellen.

Für wen eignet sich ein mobiles Miet-BHKW?

Interessant sind Blockheizkraftwerke immer dann, wenn ausreichend Wärme nötig ist, um hohe Betriebsstunden zu erreichen. Im Wohnbereich kommt die Technik daher vor allem in Quartieren, Siedlungen und Gemeinden zum Einsatz. In Nichtwohngebäuden eignen sich die stromerzeugenden Heizgeräte für Wellness-, Sport- und Freizeitparks, Kommunen, Gemeinden und Städte, Krankenhäuser und Pflegeheime sowie Brau- und Landwirtschaftsbetriebe. Darüber hinaus lohnt sich der Betrieb oft auch in Kläranlagen für Abwasser.

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Wichtig ist zunächst ein ausreichend hoher Wärmebedarf, der möglichst ganzjährig vorhanden sein sollte (Bsp.: Warmwasserbereitung in Mehrfamiliengebäuden). Darüber hinaus muss ein geeigneter Aufstellplatz samt Anschlussmöglichkeiten für Strom, Wasser und Brennstoff vorhanden sein. Um die Dimensionierung der Anschlüsse kümmern sich die Experten der beauftragten Firma.

Wie viel spart ein Blockheizkraftwerk ein?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn die Einsparungen hängen von der Leistung, der Betriebsweise und dem eigenen Strombedarf ab. Auch die Eigenverbrauchsrate ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Einsparungen geht. Denn diese sorgen für geringere Strombezugskosten. Spareffekte ergeben sich darüber hinaus auch über den Erhalt der Flex-Prämie bei Biogasanlagen und die Möglichkeit, Mietraten sofort komplett steuerlich geltend zu machen. Wie hoch die Einsparungen im Einzelfall sind, ermitteln Experten der Vermieter im Rahmen einer individuellen Beratung.

Was passiert nach dem vereinbarten Mietzeitraum?

Ist der Mietzeitraum abgelaufen, haben Anlagenbetreiber verschiedene Möglichkeiten. Sie können das BHKW kostenfrei abbauen und abtransportieren (bei Bedarf auch ersetzen) lassen, den Mietzeitraum verlängern oder das Blockheizkraftwerk abkaufen und selbst weiter betreiben.

Wie viel kostet ein mobiles BHKW zum Mieten?

Die Mietraten sind monatlich zu entrichten. Ihre Höhe hängt von der gewünschten Leistung und der Mietdauer ab. Während steigende Leistungswerte höhere Kosten nach sich ziehen, sorgen längere Mietzeiträume meist für bessere Konditionen. Wie viel die Anlagen im Einzelfall kosten, zeigt ein individuell kalkuliertes Angebot.

Autor: Johannes Partz

Johannes Partz

Johannes ist hier Geschäftsführer. In der Energiebranche ist er seit 2013. Er war in verschiedenen Positionen in Technik und Vertrieb bei Energieversorgern tätig. Seine technische Expertise hat er aus den 3 Jahren als Geschäftsführer bei der Hampel GmbH - einem Gebäudetechnik Unternehmen mit Fokus auf Heizungstechnik, Sanitär, Lüftung und Klima.

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