Mobiler Lichtmast: Mieten statt kaufen

Ob auf Baustellen, bei Events oder im Krisenfall: Indem Sie einen Lichtmast mieten, sorgen Sie in allen Bereichen für eine optimale Beleuchtung. Die mobilen Anlagen, die auch als Lichtgiraffe bekannt sind, besitzen häufig einen eigenen Generator. Sie lassen sich unabhängig von der öffentlichen Stromversorgung aufstellen und an nahezu jedem Ort betreiben.

Deutsche-Thermo erklärt, wie Sie einen Lichtmast mieten und welche Kosten dabei anfallen.

Mobiler Lichtmast im Winter mit vier Strahlern und Eiszapfen

Die Themen im Überblick

Mobiler Lichtmast zum Mieten für die optimale Beleuchtung

Geht es um Sicherheit, Einbruchschutz oder darum, Baustellen auch in der Nacht zu betreiben, ist eine optimale Beleuchtung besonders wichtig. Mobile Lichtmasten zum Mieten (auch Lichtgiraffen oder Flutlichter) stellen diese sicher. Die Anlagen sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und häufig mit einer eigenen Stromversorgung ausgestattet. Sie verfügen über einen bis zu 10 Meter hohen Mast sowie mehrere Strahler. Bei Letzteren handelt es sich meist um LED-Leuchtmittel – erhältlich sind aber auch Halogen- oder Metalldampfscheinwerfer.

Einfach zu transportieren und nahezu überall aufstellbar

Als staplerbare Einheiten oder Anhänger-Geräte sind Lichtgiraffen und Lichtmasten zum Mieten sehr einfach zu transportieren. Sie lassen sich sicher auf verschiedenen Untergründen aufstellen und arbeiten bei Bedarf unabhängig von der öffentlichen Stromversorgung mit Akku, Generator oder einer Kombination aus beiden.

Lichtmasten mieten und verschiedene Bereiche ausleuchten

Ganz gleich, ob es um die Ausleuchtung von Parkplätzen, Baustellen oder Festgeländen geht: Wer Lichtmasten mieten möchte, bekommt diese bei Bedarf sehr schnell geliefert. Wichtig ist das vor allem bei Havarien, Notfällen oder in Katastrophengebieten. Hier sind die mobilen Anlagen häufig schon wenige Stunden nach der Bestellung am Einsatzort in Betrieb.

Unkomplizierter Aufbau der flexiblen Beleuchtungstechnik

Wer Lichtmasten mieten und in Betrieb nehmen möchte, kann das in der Regel sehr einfach erledigen. Nach dem Abholen oder Liefern der Technik lassen sich die Lampentürme sicher am Einsatzort aufstellen. Ausleger sorgen für einen stabilen Stand und die Masten lassen sich mit hydraulischen Systemen oder manuellen Winden aufrichten. Sicherheitsventile stellen außerdem sicher, dass hydraulisch aufgestellte Masten auch bei Problemen mit der Stromversorgung wieder herunterfahren.

Lichtmast mieten und mit geringem Verbrauch lange nutzen

LED Lichtmasten zum Mieten verbrauchen im Vergleich zu konventionellen Baustrahlern wenig Strom. Aus diesem Grund lassen sich mit Generator ausgestattete Lichtgiraffen meist mehrere Tage ohne Nachtanken nutzen. Abhängig von Beleuchtungsstärke und Tankinhalt sind teilweise 200 Stunden oder mehr möglich.

Verschiedene Bauarten der mobilen Beleuchtungslösungen

Wer Lichtmasten mieten möchte, hat verschiedenste Geräte zur Auswahl. Angefangen von der Lampen-Technik über die Bauweise bis hin zur Energieversorgung ist es dabei nicht immer leicht, die richtige Lösung zu finden. Wir stellen die wichtigsten Eigenschaften der Lichtgiraffen im Vergleich gegenüber und geben eine Auswahlhilfe.

Strahler: Halogen, Metalldampf oder LED Lichtmast mieten

Geht es um die Beleuchtung von Parkplätzen, Hallen oder großen Flächen? Auf die Art der Lampen hat das einen großen Einfluss. Während einige sparsam arbeiten, aber nur wenig Helligkeit erzeugen, verbrauchen andere deutlich mehr Energie bei gleichzeitig höherer Lichtausbeute. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick und zeigt, was Metalldampf (HQI), Halogen und LED Lichtmasten zum Mieten voneinander unterscheidet.

Art der LeuchtmittelBeschreibung
HalogenHalogen-Lichttürmen waren lange Zeit Standard und weit verbreitet. Zu den Gründen dafür zählt die gute Verfügbarkeit bei geringen Anschaffungskosten. Auch die warme Lichtfarbe von etwa 3.000 Kelvin ist als Vorteil zu werten. Im Vergleich zu alternativen Lösungen halten Halogen Fluter jedoch nicht lange. Die Lichtausbeute ist geringer und die hohe Wärmeabstrahlung sorgt für unnötig hohe Energieverbräuche.
GasentladungslampenGasentladungslampen mit Halogen Metalldampf Technik (HQI, HQL, HDI) sind inzwischen weit verbreitet. Sie haben vergleichsweise niedrige Preise, ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis und bestechen mit einer langen Lebensdauer (4000-6000 h). Nachteilig ist neben der hohen Anlaufdauer von mehrere Minuten die Tatsache, dass ein Austausch des Leuchtmittels hohe Kosten verursacht.
LEDLED Lichtmasten sind vor allem im Miet-Bereich immer stärker verbreitet. Ein Grund dafür ist die Lebensdauer von 10.000 bis 100.000 Stunden. Aber auch der geringe Energieverbrauch, der Einsparungen von 30 Prozent und darüber ermöglicht, ist ein deutlicher Vorteil. Denn dadurch sind kleinere Akkus bzw. Generatoren erforderlich, was Anschaffungs- und Mietpreise senkt. Weitere Vorteile, die für das Mieten eines LED-Lichtturms sprechen, sind die sofortige Lichtverfügbarkeit, die warme Lichtfarbe (3.000 Kelvin) und die gute Dimm- sowie Regelbarkeit.

LED ist beim Lichtmast Mieten inzwischen Standard. Bei einigen Anbietern sind aber auch Metalldampf Lichtgiraffen erhältlich, die mit hoher Farbtemperatur und hohem Lichtstrom (bis zu 12.000 lm) punkten.

roter Mobiler Lichtmast mit Generator auf Baustelle

Ausführung: Mobile Lichtgiraffen mit oder ohne Anhänger

Auch in puncto Mobilität lassen sich die Beleuchtungsanlagen in unterschiedlichen Ausführungen mieten. Erhältlich sind dabei mobile und stationäre Geräte. Erstere sind komplett auf einem Anhänger untergebracht. Sie lassen sich problemlos an nahezu jeden Ort bewegen und schnell in Betrieb nehmen. Stationäre Geräte bestehen aus einem Block, der häufig mit Stapler-Laschen und Tragarmen oder Auslegern versehen ist. Durch die eingeschränkte Mobilität kommen diese Lösungen vor allem für den längeren Einsatz an ein und demselben Ort infrage.

Stromversorgung: Stecker, Generator, Akku oder Hybrid

Eine wichtige Entscheidung betrifft zudem die Wahl der Stromversorgung. Wer eine Lichtgiraffe ausleihen möchte, kann hier zwischen Plug-in-, Batterie- sowie Generator-Geräten wählen. Besonders interessant sind außerdem sogenannten Hybrid-Lichtmasten, die sowohl über Akkumulatoren als auch über einen eigenen Generator verfügen. Die folgende Tabelle zeigt, was die verschiedenen Lösungen auszeichnet.

Stromversorgung der LichtmastenEigenschaften
Plug-in (Stecker)Steckergeräte sind von der öffentlichen oder der Baustromversorgung abhängig, da sie weder Akku noch Generator besitzen. Vorteil ist der leise, schadstofffreie Betrieb. Betreiber müssen nicht nachtanken oder nachladen und profitieren von günstigeren Preisen. Letztere ergeben sich, da die Geräte weniger Technik enthalten.
Batterie-/AkkumulatorSchnell im Einsatz – und das ohne Geräusch- oder Schadstoffemissionen. Durch diese Eigenschaften eignen sich Batterie-Lichtmasten für geräuschsensible Bereiche wie Baustellen in Wohngebieten oder Eventflächen. Aber auch in großen Hallen kommen die Lösungen zum Einsatz, ohne Schadstoffe in die Luft einzubringen. Die Geräte erreichen je nach Speichergröße eine Laufzeit von 8 bis 72 Stunden und lassen sich bei ausgeschalteten Lampen in etwa 4 bis 12 Stunden voll aufladen. Einige Lichtgiraffen sind zusätzlich mit Solarmodulen ausgestattet, um kostenfreien Strom am Tag für den Betrieb in der Nacht zu nutzen.
Heizöl-/ Diesel-GeneratorIst die Beleuchtung unabhängig von der öffentlichen Stromversorgung sicherzustellen, kommen Generator-Geräte zum Einsatz. Diese besitzen einen mit Diesel- oder Heizöl betriebenen Stromerzeuger, der die benötigte Energie vor Ort selbst erzeugt. Während der Betrieb der Lichtmasten zum Mieten je nach Tankgröße und Lichtstärke über 200 Stunden von allein funktioniert, haben die Lösungen auch einige Nachteile. Dazu gehören die Schadstoff- und Lärmemissionen, durch die der Einsatz in Innenräumen oder geräuschsensiblen Bereichen nicht in jedem Fall zulässig ist.
Hybrid-LichtmastenHybrid-Lichttürme sind mit Akku und Generator ausgestattet. Das hat den Vorteil, dass die Geräte nachts oder in Ruhephasen geräuschlos für ausreichend Licht sorgen, während der integrierte Stromerzeuger den Akku am Tage auflädt. Möglich ist auch hier die Kombination mit Photovoltaik-Modulen, um kostenfreien und nachhaltig erzeugten Sonnenstrom zu nutzen.

Bei der großen Auswahl an Geräten stellt sich die Frage: Welchen Lichtmast mieten? Ist vor Ort ausreichend Strom verfügbar, sind Plug-in-Geräte eine günstige Lösung. Auf Baustellen abseits von Ballungszentren und Wohngebieten verrichten Generator Lichtgiraffen zuverlässig ihren Dienst. Über mobile Baustraßen lassen sich auch die größeren Lichtmasten auf abgelegenere Baustellen fahren. Kommt es hingegen auf einen leisen und schadstoffarmen Betrieb an, sind Akku- oder Hybrid-Flutlichter oft die beste Lösung.

Den richtigen Lichtmast mieten: Auf diese Punkte ist zu achten

Leuchten, Aufbau und Stromerzeugung: Wer einen Lichtmast mieten möchte, hat einige Entscheidungen zu treffen. Welche Kombination im Einzelfall zu empfehlen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die folgende Übersicht zeigt, welche Fragen Interessenten beantworten sollten, um die beste Beleuchtungsanlage zu finden.

  • Auszuleuchtender Bereich: Wie groß ist der zu beleuchtende Bereich und wie ist er beschaffen? Ebene Flächen lassen sich mit wenigen starken Flutlichtern ausleuchten. Bei unübersichtlichen Terrains kommen hingegen mehrere Lichtgiraffen für kleine Bereiche zum Einsatz.
  • Stromversorgung vor Ort: Lassen sich die Geräte an die öffentliche Stromversorgung anschließen oder gibt es einen zentralen Generator für Baustrom, der ausreichend Leistung liefert? In diesen Fällen kommen Plug-in-Geräte zum Einsatz. In allen anderen Fällen ist ein Generator oder zumindest ein Akku vorzusehen.
  • Individuelle Voraussetzungen: Stellen Abgase ein Problem dar oder bestehen ab einer bestimmten Uhrzeit (oder immer) Anforderungen an den möglichen Lärmpegel? Wenn das so ist, sollten Kunden Akku- oder Hybrid-Lichtmasten mieten.
  • Zeitpunkt und Dauer des Einsatzes: Wann soll die Beleuchtung erfolgen und wie lange bleiben die Geräte voraussichtlich im Einsatz? Antworten auf diese Fragen sind wichtig, um beim Lichtmast Mieten Geld zu sparen. Denn längere Mietzeiträume gehen häufig mit besseren Konditionen einher.

Antworten auf diese Fragen helfen, passende Beleuchtungsanlagen auszuwählen. Wer dennoch unsicher ist, bekommt Unterstützung von den Vermietern der Geräte. Diese nehmen die individuellen Daten auf und zeigen, welche Lösung am besten passt.

Preise für die mobile Beleuchtungstechnik zum Ausleihen

Wie viel Lichtmasten zum Mieten kosten, hängt von der Ausführung und der Mietdauer ab. Üblich sind Preise von etwa 65 bis 85 Euro pro Tag inklusive Steuern für eine Flutlichtanlage mit angeschlossenem Generator. Wer die Anlagen längere Zeit anmietet, profitiert unter Umständen von besseren Konditionen. Eine zuverlässige Aussage ist hierbei jedoch nur mit dem individuellen Angebot eines Vermieters möglich.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Lichtmast mieten

Was ist ein Lichtmast zum Mieten und welche Arten gibt es?

Mobile Lichtmasten, Lichtgiraffen oder Flutlichtanlagen zum Mieten bestehen aus einem bis zu 10 Meter hohen Mast, an dem mehrere Metalldampf- oder LED-Strahler angebracht sind. Die Anlagen stehen auf Anhängern oder transportablen Blöcken und lassen sich flexibel und ortsunabhängig einsetzen.

Wie erfolgt die Stromversorgung der Beleuchtungsanlagen?

Strom bekommen die Beleuchtungsanlagen aus einem Ortsnetz (öffentlich oder Baustrom). Steht dieses nicht zur Verfügung, kommen Geräte mit eigenem Stromgenerator (Photovoltaik, Diesel, Heizöl), mit Batterie oder mit einer Kombination aus beiden Lösungen infrage.

Wann kann ich einen mobilen Lichtmast mieten?

Mobile Flutlichter eignen sich in vielen Bereichen. So zum Beispiel auf Baustellen, Parkplätzen, Reitplätzen, Lagerplätzen, Eventgeländen sowie in Parkhäusern, Hallen oder anderen großen Gebäuden.

Wie viel kosten die Lichtgiraffen zum Ausleihen?

Beim Lichtmast Mieten hängen die Preise von der Ausführung der Geräte und der Mietzeit ab. Üblich sind Kosten von 65 bis 85 Euro pro Tag, wobei längere Mietzeiträume häufig mit besseren Konditionen einhergehen. Eine zuverlässige Aussage liefert hierbei das individuelle Angebot eines Vermieters.

Autor: Johannes Partz

Johannes Partz

Johannes ist hier Geschäftsführer. In der Energiebranche ist er seit 2013. Er war in verschiedenen Positionen in Technik und Vertrieb bei Energieversorgern tätig. Seine technische Expertise hat er aus den 3 Jahren als Geschäftsführer bei der Hampel GmbH - einem Gebäudetechnik Unternehmen mit Fokus auf Heizungstechnik, Sanitär, Lüftung und Klima.