Mobile Baustraße mieten: Überfahrplatten aus Stahl und Kunststoff

Kommen bei Bauarbeiten schwere Maschinen zum Einsatz, ist ein tragfähiger Untergrund besonders wichtig. Mit mobilen Baustraßen zum Mieten lässt sich diese Bedingung nahezu überall erfüllen. Dazu verlegen Fachleute stabile Fahrbahnbleche (Überfahrplatten aus Stahl oder Kunststoff) auf dem nicht tragenden Untergrund. Die Platten verteilen je nach Ausführung mehrere 100 Tonnen Gewicht gleichmäßig und verhindern so das Festfahren von Kränen, LKWs oder anderen Maschinen. Interessant sind mobile Baustraßen darüber hinaus auch für Parkplätze, Kranstellplätze, Veranstaltungen oder dann, wenn der Untergrund vor Schäden zu schützen ist.

Mobile Baustrasse mit Stahlplatten auf einem Feld verlegt um eine Erdgaspipeline zu bauen

Deutsche-Thermo.de informiert über verschiedene Arten der Baustraßen und zeigt, wie Interessenten Überfahrplatten aus Stahl oder Kunststoff mieten.

Die Themen im Überblick

Schnell, flexibel und günstig feste sowie tragfähige Untergründe

Geht es um den Einsatz von Baggern, LKWs oder Kränen auf Baustellen, sind feste Untergründe oberste Priorität. Bei Waldarbeiten, Arbeiten an Windkraftanlagen oder der Verlegung großer Überlandleitungen für Strom oder Gas ist diese Voraussetzung in der Regel nicht gegeben. Abhilfe schaffen Baufirmen zum Beispiel mit Asphalt oder Schotter, den sie später entfernen und entsorgen müssen. Die Alternative: Mobile Baustraßen mieten. Dazu verlegen Fachleute Überfahrplatten aus Stahl oder Kunststoff in kurzer Zeit. Die Fahrbleche verteilen große Lasten gleichmäßig auf den Untergrund und ermöglichen es, sogar Felder und matschige Waldwege problemlos mit Schwerlastfahrzeugen zu befahren. Alternativ dazu kommen Baggermatratzen zum Einsatz, diese sind häufig aus Hartholz und bieten größere Elastizität als beispielsweise Stahl.

Mobile Baustraßen sind kostensparend und schonend für die Umwelt

Anders als provisorische Schotter- oder Asphaltwege sind befahrbare Stahlplatten zum Mieten günstiger. Gründe dafür sind die schnelle Verlegung und die Möglichkeit, die Fahrbahnbleche immer wiederzuverwenden. Letzteres kommt auch der Umwelt zugute, da auf diese Weise weniger Schutt anfällt. Ganz nebenbei ist auch der Energieeinsatz beim Erstellen der Baustraßen geringer.

Für viele Bereiche Überfahrplatten aus Stahl oder Kunststoff mieten

Von der mobilen Baustraße bei unwegsamem Gelände über den stabilen Kranstellplatz auf matschigem Untergrund bis hin zum Untergrundschutz bei Bauarbeiten auf städtischen Plätzen: Die Last verteilenden Platten aus Stahl oder Kunststoff kommen in verschiedensten Bereichen zum Einsatz. Anders als Schotter oder Asphalt lassen sich die Baustraßen dabei in kurzer Zeit auf und abbauen.

Übrigens:

Geht es um den Schutz sensibler Untergründe, wie das Pflaster auf städtischen Plätzen, kommt es nicht nur auf die richtige Baustraße, sondern auch die Verlegung der Überfahrplatten an. Während leichte Platten aus Kunststoff von Hand ausgebracht werden können, sollten Kranlastwagen mit Vakuumsauger zum Einsatz kommen, wenn Kunden befahrbare Stahlplatten mieten. Die Greifarme konventioneller Kräne könnten den Untergrund sonst zerkratzen.

Stahlplatten oder Kunststoffplatten im Verleih nach Bedarf einsetzen

Da sich mobile Baustraßen unkompliziert auf- sowie abbauen und wiederverwenden lassen, sind sie besonders gut für die Vermietung geeignet. Baufirmen können die Elemente dabei je nach Bedarf flexibel und zu günstigen Preisen nutzen, ohne sich selbst um Lagerhaltung, Logistik und Aufbau kümmern zu müssen. Stattdessen können sich Firmen voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, wenn sie eine mobile Baustraße mieten und die Stahl- oder Kunststoffplatten termingerecht verlegen lassen.

Im Überblick: Die Einsatzbereiche der mobilen Baustraßen zum Mieten

Im Wald, im Feld oder in der Stadt: Überall dort, wo es nicht tragfähige, unebene oder schützenswerte Untergründe gibt, können Verantwortliche Kunststoff- oder Stahlplatten als Überfahrplatten mieten. Die folgende Tabelle zeigt typische Einsatzbereiche im Überblick.

Einsatzbereiche der mobilen BaustraßenBeschreibung
SchwerlasttransporteFühren Schwerlasttransporte über Land oder durch den Wald, sorgen unbefahrbare Wege für mehr Aufwand und höhere Kosten. Die Fahrbahnbleche sind hierfür optimal geeignet, da sie sich nahezu überall in Kürze verlegen und kurz darauf wieder abbauen lassen.
Mastbau, Rohrleitungsbau und FreileitungsbauDer Bau neuer Freileitungen oder Gasrohre erfolgt selten dort, wo Untergründe für schweres Gerät geeignet wären. Mobile Baustraßen lassen sich hier zum einen als Fahrweg für schwere Maschinen, zum anderen aber auch als Lagerplatz für Baumaterialien und tonnenschwere Stahlrohre nutzen. Vor allem Letztere könnten sonst im weichen Feld- und Wiesenboden versinken.
Tiefbau, Brückenbau und StraßenbauAuch im Straßen- und Brückenbau können Bauherren Stahlplatten als Überfahrplatten mieten, um unwegsames Gelände für schweres Gerät zugänglich zu machen. Zum Einsatz kommen die Fahrbleche dabei unter anderem zum Vorbereiten von Baustellen oder auf Zufahrten, die nur vorübergehend nötig sind.
Deichbau und KanalbauDeiche und Kanäle befinden sich häufig im Bereich sandiger oder sehr feuchter Böden. Indem Firmen mobile Baustraßen mieten, schaffen sie optimale Voraussetzungen, um auch dort problemlos mit Baggern und anderen schweren Fahrzeugen zu arbeiten.
Garten- und LandschaftsbauBuga-, Laga- oder auch Golfplätze sind durch eine besonders angelegte Landschaft geprägt. Um das zu erreichen und sensible Böden mit schweren Maschinen nicht zu zerfahren, kommen ebenfalls Platten aus Stahl oder Kunststoff zum Überfahren infrage. Das Gleiche gilt bei Arbeiten in Parks oder dem heimischen Garten, wenn es darum geht, die punktuelle Verdichtung zu verhindern und den Boden durch Bauarbeiten nicht zu zerstören.
KranstellplätzeAuf kleinen und großen Baustellen befördern Kräne Baumaterialien und -maschinen einfach in große Höhen. Damit das funktioniert, ist ein sicherer Stand der hohen Türme unerlässlich. Indem Firmen Fahrplatten aus Stahl mieten, schaffen sie schnell einen sicheren Kranstellplatz, weitestgehend unabhängig von den vorhandenen Bodenverhältnissen.
WindkraftanlagenWindkraftanlagen stehen meist dort, wo sie niemanden stören und ausreichend Wind bekommen. Ein Nachteil: Straßen, über die Schwerlasttransporter die einzelnen Segmente und Bauteile zum Aufstellort transportieren können, gibt es dort meist nicht. Indem Errichter von Windkraftanlagen eine mobile Baustraße mieten, schaffen sie diese Voraussetzungen und bekommen zudem auch einen stabilen Kranstellplatz für die Zeit der Montage.
VeranstaltungenParks sind ein optimaler Standort für große Veranstaltungen und Festivals. Bei mehreren Tausend Besuchern bleibt von den angelegten Grünflächen jedoch nicht viel übrig. Anders mit Überfahrplatten aus Kunststoff. Diese schützen den Untergrund und schaffen zudem einen trockenen Boden, wenn Regen diesen sonst in Schlamm verwandeln würde.
Mobile ParkplätzeAuch Parkflächen auf Feldern und Wiesen lassen sich herstellen, indem Veranstalter eine mobile Baustraße mieten. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem Überfahrplatten aus Kunststoff, die sich schnell verlegen und später unkompliziert abbauen lassen. Diese verhindern, dass Gäste das Gelände zerfahren oder in Schlamm und Sand stecken bleiben.
UntergrundschutzSind Bauarbeiten in erhaltenswerten Altstädten oder auf besonders prunkvoll hergerichteten Plätzen nötig, drohen Baumaschinen den wertvollen Bodenbelag zu zerkratzen. Indem Bauherren oder Baufirmen Kunststoff- oder Stahlplatten aus der Vermietung nutzen, sorgen sie für einen effektiven Untergrundschutz.
Mobiler HubschrauberlandeplatzIst für Baustellen, Krankenhäuser oder aus anderen Gründen ein mobiler Hubschrauberlandeplatz nötig, lässt sich auch dieser mit Stahl- oder Kunststoffplatten aus der Vermietung herstellen.

Die Übersicht zeigt, in wie vielen Bereichen die Überfahrplatten aus Stahl oder Kunststoff ihre Vorteile ausspielen.

Wichtig zu wissen:

Abhängig vom Einsatzbereich, kann eine Unterlage aus Gummi erforderlich sein. Für Städte und Plätze eignen sich beispielsweise Matten in 3 mm oder 5 mm Stärke unter den Stahlplatten, um den Untergrund nicht zu beschädigen und die Geräuschbelastung zu minimieren.

Schotter und Asphalt oder Überfahrplatten aus Stahl, Kunststoff oder Alu

Wer Zufahrtswege zu Baustellen herstellen möchte, kann aus verschiedenen Materialien wählen. So gibt es Baustraßen aus Schotter und/oder Asphalt, die vor Ort hergestellt werden. Flexible Alternativen sind Straßen-, Wege- oder Baggerplatten aus Metall und Kunststoff.

Baustraßen aus Schotter und Asphalt haben zahlreiche Nachteile

Boden ebenen, Geotextil verlegen und darüber Schotter und/oder Asphalt aufbringen: Dieser Ablauf ist weit verbreitet, wenn es um die Herstellung von Baustraßen geht. Während die Arbeiten auf sehr kurzen Abschnitten schnell erledigt sind, erfordern längere Wegstrecken einen hohen Aufwand. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich die Straßen nicht ohne Weiteres entfernen lassen. Neben dem Schutt fällt auch dabei ein hoher Aufwand an. In der Folge fallen die Kosten von Baustraßen und provisorischen Fahrwegen aus Schotter und/oder Asphalt vergleichsweise hoch aus.

Befahrbare Stahlplatten sind einfach herzustellen und zu verlegen

Aus dem militärischen Einsatz bekannt, haben es Überfahrplatten aus Stahl auch in die Baubranche geschafft. Neben der vergleichsweise einfachen Herstellung gehört die schnelle, lose Verlegung der 10 mm, 15 mm oder sogar 25 mm starken Platten zu den größten Vorteilen des Systems. Die Baustraßen lassen sich per Kran-LKW verlegen und von jedem Schwerlasttransporter überfahren (bei Bedarf stärkere Platten wählen). Nachteilig sind lediglich die Nässeeigenschaften unprofilierter Stahlplatten. Glätte sorgt dann dafür, dass Fahrzeuge mit Gummibereifung ins Rutschen kommen können. Im öffentlichen Bereich sind einfache Überfahrplatten aus Stahl ebenfalls nicht die beste Wahl, da sich Stolperstellen an den Übergängen der lose verlegten Stahlplatten für Baustraßen nicht immer vermeiden lassen.

Die größten Vorteile – Preis und einfacher Aufbau:

Wer eine mobile Baustraße mieten und verlegen möchte, fährt mit Stahlplatten in der Regel am günstigsten. Denn diese lassen sich sehr schnell und ohne große Vorarbeiten direkt per Kran vom LKW auslegen und nutzen. An den Übergängen können allerdings Stolperstellen entstehen.

Aluplatten sind eben, leicht und für 12 Tonnen Achslast geeignet

Eine massive und zugleich stabile Alternative zu Stahl stellt die mobile Baustraße aus Aluplatten dar. Die Elemente lassen sich ebenfalls per Kran-LKW verlegen, sind im Vergleich zu Stahl jedoch leichter. Formschlüssige Verbindungen schaffen eine ebene Oberfläche ohne Stolperfallen und Rillen oder Profile lassen Wasser bei Regen versickern oder ablaufen, was die Glättegefahr mindert. Die Herstellung der Platten ist jedoch aufwendiger – vor allem dann, wenn es um das Befahren mit Fahrzeugen der Klasse SWL 60 und einer Achslast von 12 Tonnen geht. Diese stellt in der Regel auch die obere Einsatzgrenze der Fahrbahnbleche aus Aluminium dar.

Übrigens:

Durch die ebene, weniger rutschanfällige und formstabile Oberfläche eignen sich Alu-Platten für öffentliche Bereiche und Veranstaltungen sowie für Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer und Kraftfahrzeuge.

Überfahrplatten aus Kunststoff oder Gummi für geringere Lasten

Fahrplatten aus Kunststoff sind im Vergleich zu Alu oder Stahl deutlich leichter. Sie lassen sich von Hand verlegen und sind in aller Regel für geringere Lasten geeignet. Spezielle Schwerlastplatten nehmen auf zuvor befestigtem Untergrund aber auch hier bis zu 200 Tonnen auf. Die einzelnen Elemente lassen sich miteinander verbinden. Sie verfügen über eine durchlässige (Gitter) oder profilierte Oberfläche und sorgen somit auch bei Regen und Nässe für eine geringere Rutschgefahr.

Wichtig zu wissen:

Der größte Vorteil von Überfahrplatten aus Kunststoff liegt im geringen Gewicht. Dadurch lassen sich große Mengen der Elemente mit einem LKW transportieren und die Verlegung ist auch von Hand möglich. Um hohe Lasten tragen zu können, ist der Untergrund jedoch zu verdichten.

Baustraße aus Stahlplatten mieten und verlegen: Der Ablauf

Wer Stahlplatten aus der Vermietung beziehen möchte, erhält diese unabhängig von der Jahreszeit oder den Witterungsverhältnissen in vergleichsweise kurzer Zeit.

Die folgende Übersicht stellt den Ablauf Schritt für Schritt vor.

01

Bedarf klären:

Wofür wird die Baustraße benötigt? Welche Fahrzeuge sollen darauf fahren oder stehen und wie ist der Untergrund vor Ort beschaffen? Antworten auf diese Fragen helfen dabei, das passende Material bzw. die passende Plattenstärke auszuwählen.

02

Baustraße planen:

Wie lang soll die Straße sein? Welche Abmessungen sind nötig und wie steht es um die geplante Mietdauer? Steht das Material fest, helfen diese Informationen, die mobile Straße zu planen. Verleiher können ein individuelles Angebot erstelle und Kunden erfahren, wie hoch beim Mieten der Stahlplatten die Preise ausfallen.

03

Baustraße verlegen:

Ist das Angebot angenommen und die Bestellung ausgeführt, liefern Vermieter die Platten mit einem Kran-LKW an. Sie bringen bei Bedarf ein Geotextil aus und verlegen die mobile Baustraße. Auf sehr unwegsamem Gelände kann es nötig sein, den Boden zuvor vorzubereiten.

04

Betrieb der Baustraße:

Nach der Verlegung können Kunden die Baustraße für die Dauer der Mietzeit nutzen. Ratsam ist es auch, Beleuchtung in Form von mobilen Lichtmasten und eine Baustellenüberwachung mit Kamerasystem einzurichten, um den Diebstahl der Stahlplatten zu verhindern.

05

Abbau zum Mietende:

Ist der vereinbarte Mietzeitraum abgelaufen, holen Fachfirmen die Baustraße wieder ab. Auch das funktioniert schnell sowie unkompliziert mit einem Kran-LKW, der Platten vom Boden direkt auf die Ladefläche befördert.

Kommen Systeme aus Kunststoff-, Kunststoffverbund- oder Aluplatten für die Baustraße zum Einsatz, sind Böden unter Umständen stärker vorzubereiten (Verfestigen bei Kunststoff). Die Platten selbst sind dann außerdem zu verbinden, was eine geringere Bodenbelastung, dafür aber einen höheren Aufwand verursacht.

Abmessungen, Gewicht und Ladekapazitäten der Stahlplatten

Wer Fahrplatten aus Stahl mieten möchte, hat verschiedene Abmessungen zur Auswahl. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Größen und Gewichte der einzelnen Elemente.

AbmessungenStärkeGewicht (ca.)Länge der BaustraßeFläche
(auf Stoß)
Platten pro LKW
6 x 1,8 Meter10 mm860 kg90 Meter324 m²30 Stück
6 x 1,8 Meter15 mm1.300 kg60 Meter216 m²20 Stück
6 x 1,8 Meter20 mm1.730 kg40 Meter151 m²14 Stück
6 x 1,8 Meter25 mm2.160 kg36 Meter129 m²12 Stück

Darüber hinaus gibt es auch Sondermaße, wie Stahlplatten mit 6 x 0,9 Metern, 5 x 1,6 Metern, 4 x 2 Metern oder 3 x 2 Metern, die entsprechend leichter sind. Zum Einsatz kommen diese, wenn sich das Format bessert für den Verlegeort eignet. Die benötigte Stärke der Stahlplatten hängt von der geplanten Belastung und der von der Beschaffenheit des Bodens ab. 15 mm haben sich in der Praxis bewährt.

Übrigens:

Aluminiumplatten sind im Vergleich kleiner, leichter und höher. So wiegt eine Aluplatte für SLS 60 geeignete Baustraßen (Achslast bis 12 to) mit den Abmessungen 2,5 x 3,0 x 0,04 Meter etwa 400 Kilogramm. Davon lassen sich bis zu 55 Stück pro Kran-LKW transportieren, was für 138 laufende Meter oder 410 Quadratmeter ausreicht.

Baustraße zur Miete aus Stahlplatten: Preise im Überblick

Wer befahrbare Stahlplatten mieten möchte, zahlt abhängig von der Größe und der Stärke einen sehr geringen Tagespreis. Dieser beginnt bei etwa 5 Euro pro Platte (brutto) und sinkt, je länger die Platten in der Vermietung sind. Wie viel eine mobile Baustraße im Einzelfall kostet, zeigt ein individuelles Angebot. Wie beschrieben, beeinflussen Faktoren wie Größe, Stärke und Mietdauer den Preis dabei teilweise deutlich.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Miete mobiler Baustraßen

Für welche Einsatzzwecke gibt es Überfahrplatten?

Überfahrplatten lassen sich nutzen, um mobile Baustraßen für schweres Gerät, Lagerplätze, Parkplätze oder Kranstellplätze herzustellen. Sie sorgen für einen belastbaren Untergrund auf nahezu jedem Boden, eignen sich für Schwerlasttransporte und schützen sensible Untergründe vor lokaler Verdichtung. Weitere Einsatzbereiche sind Veranstaltungen, Hubschrauberlandeplätze oder Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau.

Welche Materialien kommen für mobile Baustraßen infrage?

Neben klassischen Baustraßen aus Schotter und Asphalt kommen mobile Baustraßen aus Stahlplatten, Aluplatten oder Kunststoffplatten zum Einsatz. Diese lassen sich in kurzer Zeit direkt vom Kran-LKW verlegen und nach der Nutzung unkompliziert abtransportieren.

Wo liegen die Vorteile befahrbarer Stahlplatten zum Mieten?

Wer überfahrbare Stahlplatten als Fahrbahnbleche mieten möchte, profitiert von niedrigen Preisen und einer besonders schnellen Verlegung. Baufirmen schaffen nahezu überall belastbare Oberflächen, ohne den Boden darunter punktuell zu verdichten oder zu zerfahren. Im Vergleich zu konventionellen Schotter-/Asphaltstraßen sind sowohl Aufwand als auch Kosten der Fahrplatten aus Stahl geringer.

Wann eignen sich mobile Kunststoffplatten zum Straßenbau?

Kunststoffplatten kommen überwiegend dann zum Einsatz, wenn die Lasten vergleichsweise niedrig sind. Die Platten lassen sich von Hand verlegen, etwa um Veranstaltungs- und Festivalgelände mit einem stabilen, den Untergrund schützenden Boden auszustatten. Verfügbar sind aber auch Fahrplatten, die abhängig von der Bodenbeschaffenheit bis zu 200 Tonnen tragen können.

Wie viel können Stahlplatten zum Mieten kosten?

Wer Stahlplatten als Überfahrplatten mieten möchte, zahlt Preise von 5 bis 10 Euro brutto pro Tag. Während Sondermaße unter Umständen mehr kosten, gibt es bei längeren Mietzeiträumen Rabatte. Grund dafür ist der geringere Aufwand für den Anbieter, der die mobile Baustraße in der Regel auch verlegt. Eine zuverlässige Preisauskunft ist nur mit dem individuellen Angebot eines Vermieters möglich.

Welche Mietzeiten mobiler Baustraßen sind üblich?

Hier gibt es kaum Grenzen – wer mobile Baustraßen mieten möchte, kann diese wenige Tage, aber auch mehrere Wochen, Monate oder Jahre nutzen. Die sogenannte Langzeit-Vermietung wirkt sich dabei positiv auf die Kosten aus, welche dann in der Regel deutlich geringer ausfallen.

Autor: Johannes Partz

Johannes Partz

Johannes ist hier Geschäftsführer. In der Energiebranche ist er seit 2013. Er war in verschiedenen Positionen in Technik und Vertrieb bei Energieversorgern tätig. Seine technische Expertise hat er aus den 3 Jahren als Geschäftsführer bei der Hampel GmbH - einem Gebäudetechnik Unternehmen mit Fokus auf Heizungstechnik, Sanitär, Lüftung und Klima.