Mobiler Stromspeicher: Batteriespeicher für Gewerbe & Industrie

Autor: Johannes Partz / ✅ Aktualisiert am: 10.11.2023 / Startseite » Mobiler Stromspeicher: Batteriespeicher für Gewerbe & Industrie

Benötigen Sie elektrische Energie und das Stromnetz ist nicht verfügbar? Dann kommen mobile Stromspeicher zum Einsatz. Die leistungsstarken Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie bevorraten bei Bedarf über 100 Kilowattstunden Strom, den sie Verbrauchsgeräten an nahezu jedem Ort zur Verfügung stellen. Interessant ist das unter anderem bei Stromausfällen, bei Arbeiten abseits vom Stromnetz und dann, wenn die Stromversorgung umweltfreundlich sowie leise zu realisieren ist.

mobiler Stromspeicher als Container Batteriespeicher

In welchen Größen mobile Stromspeicher zur Verfügung stehen, wie viel Energie sie bevorraten und was die Technik kostet, darüber berichten wir im folgenden Ratgeber.

Die Themen im Überblick

Mobile Stromspeicher für die ortsunabhängige Stromversorgung

Zuverlässig, unabhängig und transportabel: Geht es um die Stromversorgung in Gewerbe und Industrie, sind diese Eigenschaften immer öfter gefragt. Denn auf mit ihnen lässt sich elektrische Energie nahezu überall leise und umweltfreundlich zur Verfügung stellen. Möglich ist das mit einem mobilen Stromspeicher (auch Batteriespeicher oder Power Station). Dabei handelt es sich um Hauben, Container oder Anhänger mit leistungsstarken Akkumulatoren. Diese lassen sich von Hand, mit Stapler oder Kran bewegen und besonders flexibel einsetzen. Etwa zur Stromversorgung auf Veranstaltungen, Baustellen oder zum Laden von Elektrofahrzeugen. Benötigen Sie die Anlagen an einem anderen Ort, lassen sie sich einfach verstellen. Möglich ist es dabei sogar, Strom an einem Platz zu laden und die Power Station an einem anderen zur Versorgung aufzustellen.

Batteriespeicher als Stand Alone Geräte oder Hybridanlagen verfügbar

Möchten Sie einen mobilen Stromspeicher kaufen oder mieten, stehen die Geräte grundsätzlich in zwei Ausführungen zur Verfügung. So gibt es reine Batteriespeicher, die wie große Powerbanks funktionieren und Hybridgeräte. Letztere bestehen aus einem Stromspeicher und einem integrierten oder externen Stromerzeuger. Eine intelligente Regelung überwacht dabei die Last- sowie Speicherdaten und schaltet den Generator nur bei Bedarf zu. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Vorrat im Akku zur Neige geht oder die Leistung allein nicht mehr ausreicht. Der integrierte oder mobile Stromerzeuger läuft dadurch immer im optimalen Leistungsbereich. Er stößt weniger Schadstoffe aus und ist leise, wenn es die örtlichen Gegebenheiten erfordern.

Kleingerät oder Container: Großes Leistungsspektrum der Speicher

Erhältlich sind die transportablen Power Stations in ganz unterschiedlichen Größen. Geht es um den gewerblichen oder industriellen Einsatz, liefern kleine Geräte 3 bis 10 kVA mit 230 Volt auf einer Phase. Größere Speicher verfügen über eine Kapazität von 125 Kilowattstunden, die dreiphasig mit einer Leistung von bis zu 60 kVA abrufbar ist. Genügt das nicht, gibt es Container Batteriespeicher mit bis zu 750 Kilowattstunden und 300 kVA. Möchten Sie die Kapazität flexibel skalieren, lassen sich mehrere mobile Stromspeicher gemeinsam nutzen.

Batteriespeicher kommen in zahlreichen Bereichen zum Einsatz

Infrage kommen die mobilen Stromspeicher, wenn Strom ortsunabhängig zur Verfügung zu stellen ist. So zum Beispiel auf Baustellen in abgelegenen Regionen. Die Anlagen sind darüber hinaus für Inselanlagen oder Veranstaltungen geeignet. Sie sichern lokale Stromnetze ab, halten Energie für Ausfälle in industriellen Anlagen vor und kommen sogar dann zum Einsatz, wenn Elektroautos zu beladen sind.

Typische Einsatzbereiche mobiler Batteriespeicher auf einen Blick:

  • Baustellen
  • Gebäude
  • Industrieanlagen
  • Stromnetze
  • Veranstaltungen
  • Inselanlagen
  • Auto-Ladestationen
  • Kommunikationsanlagen

Im Gegensatz zu konventionellen Aggregaten kommen mobile Stromspeicher vor allem dann infrage, wenn Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen verfügbar ist. Sie eignen sich für geräuschsensible Bereiche oder dann, wenn hohe Anforderungen an den Umweltschutz bestehen.

Die Vorteile mobiler Stromspeicher für Gewerbe und Industrie

Ganz gleich, an welchem Ort transportable Power Stations zum Einsatz kommen, warten sie mit zahlreichen Vorteilen auf. So sparen Sie durch die Beladung mit selbst erzeugtem Strom Geld. Die Schadstoffemissionen sinken und Sie reduzieren Ihren CO2-Ausstoß. Ein weiterer Vorteil mobiler Stromspeicher liegt in der Lärmvermeidung. Sie benötigen weniger Kraftstoff und reduzieren den manuellen Aufwand beim Betanken und Warten. Koppeln Sie einen Batteriespeicher mit einem konventionellen Stromaggregat, lassen sich letztere in Ruhezeiten ausschalten. Die Speicher halten einen Energievorrat für Lastspitzen bereit und sorgen für einen effizienteren Betrieb von herkömmlichen Stromerzeugern. Letzteres funktioniert, wenn Sie den Speicher zur Grundlastversorgung bei geringen Lasten einsetzen. Generatoren laufen erst bei niedrigem Akkustand an und arbeiten dann für eine begrenzte Zeit im optimalen Leistungsbereich.

Die wichtigsten Vorteile mobiler Stromspeicher zusammen:

  • geringere Kosten im Betrieb
  • weniger Wartung erforderlich
  • Treibhausgas-Ausstoß sinkt
  • geringerer Schadstoffausstoß
  • besonders leise im Betrieb
  • weniger Treibstoff erforderlich
  • Abdecken von Leistungsspitzen
  • effizienter Betrieb von Generatoren

Darüber hinaus sind die Batteriespeicher mobil. Sie lassen sich also an unterschiedlichen Orten einsetzen, je nachdem, wo Sie den Strom gerade benötigen.

Bestandteile und Funktionsweise der Geräte verständlich erklärt

Einfach beschrieben bestehen mobile Batteriespeicher aus einem Gehäuse mit Staplerlaschen, Akkus und Wechselrichter. Hinzu kommen eine moderne Regelung (Energiemanagementsystem) sowie verschiedene Schutzeinrichtungen. An der Stirnseite finden Sie zudem verschiedene Anschlüsse zum Be- und Entladen, ein Display zur Bedienung und Sicherungsanlagen wie einen Netz- und einen FI-Schutzschalter.

Blei-Gel- oder Lithium-Ionen-Akkus bevorraten Strom für jeden Einsatz

Kern der mobilen Stromspeicher sind Akkus, die häufig aus dem Automobilbereich kommen. Zur Auswahl stehen dabei üblicherweise Blei-Gel- und Lithium-Ionen-Akkus.

Bei ersteren handelt es sich unter anderem um OPzV-Batterien. Die Abkürzung steht für Ortsfest, Panzerplatte, Verschlossen und beschreibt wartungsarme Akkumulatoren mit einer hohen Entladetiefe und einer langen Standzeit.

Lithium-Ionen-Akkumulatoren warten hier mit den gleichen Vorteilen auf. Sie verfügen zudem über eine höhere Energiedichte und nehmen bei gleicher Größe weniger Platz ein. Ein weiterer Vorteil der modernen Speichertechnik, die in vielen Bereichen bereits Standard ist, liegt in der höheren Lebensdauer.

Während OPzV-Batteriespeicher etwa 2.000 Ladezyklen erreichen, sind es bei ihren Pendants mit Lithium-Ionen-Technik bis zu 3.000 Zyklen. Deutlich wird der Unterschied auch am Preis. Denn OPzV-Akkumulatoren im Stromspeicher verursachen niedrigere Kosten.

Energiemanagementsystem im Batteriespeicher sorgt für mehr Effizienz

Wann sind die Akkus zu beladen? Wann geben mobile Stromspeicher Energie ab und in welchen Fällen ist es nötig, Speicher sowie Generator zur gleichen Zeit zu betreiben? Antworten auf diese Fragen liefert ein modernes Energiemanagementsystem (EMS). Dieses überwacht den Verbrauch, um die Energiemengen passgenau zu steuern oder den Generator bei Bedarf zu starten. Die angeschlossenen Anwendungen profitieren damit von einer höheren Versorgungssicherheit. Die Einsatzzeit steigt und Sie sparen Energie ein.

Fernüberwachung ermöglicht Kontrolle und Überwachung von jedem Ort

Viele mobile Stromspeicher sind mit einem System zur Fernüberwachung ausgestattet. Dieses übermittelt Betriebsparameter und ermöglicht es, Einstellungen aus der Ferne zu verändern. Wichtig ist das vor allem dann, wenn sie sich als Betreiber nicht immer in der Nähe des Batteriespeichers befinden.

Wechselrichter mit Schutzeinrichtungen für mehr Sicherheit im Betrieb

Zu den wichtigsten Bestandteilen der Power Stations gehört der Wechselrichter. Er ist in den Batteriespeicher integriert, um Gleich- in Wechselstrom umzuwandeln. Damit das Bauteil bei verschiedensten Betriebsbedingungen keinen Schaden davonträgt, gibt es zudem Schutzanlagen für zu hohe Temperaturen, überhöhte Lasten, Kurzschlüsse und leere Batterien. Einige Anlagen erlauben es zudem, Ein- in Dreiphasen-Strom umzuwandeln.

Anschlüsse zum Be- und Entladen für den flexiblen Einsatz der Speicher

Abhängig von der Art und der Leistung der mobilen Batteriespeicher finden sich auch unterschiedliche Anschlüsse an den Geräten. Dazu gehören diverse Kraftstrom-Anschlüsse für die Beladung sowie verschiedene Entlade-Steckdosen. Letztere gibt es häufig für 230 (eine Phase) und 400 Volt (drei Phasen), wobei Steckplätze mit unterschiedlichen Anschlüssen bereitstehen.

Radsatz, Solarladeregler und E-Auto-Ladeanschluss als Zubehör erhältlich

Neben der Standard-Ausstattung steht auch eine große Auswahl an Zubehör bereit. Für kleinere mobile Stromspeicher gibt es dabei Radsätze. Diese lassen sich an der Einheit montieren, um einen einfachen Transport zu ermöglichen. Soll der Speicher Solarstrom aufnehmen, ist die Erweiterung um einen Solarladeregler möglich. Dieser belädt die Akkus optimal mit dem Strom einer Photovoltaikanlage. Für den Einsatz als Ladestation gibt es ebenfalls eine entsprechende Erweiterung. Wie eine Powerwall ermöglicht diese das Aufladen von Elektrofahrzeugen an den mobilen Speichersystemen.

Technische Daten: Kapazität, Größe und Leistungsparameter

Möchten Sie einen mobilen Stromspeicher kaufen oder mieten, kommt es vor allem auf die technischen Parameter an. Die folgende Übersicht zeigt exemplarisch einige Modelle und deren wichtigste Kennwerte.

KapazitätTypEntladeleistung / Spitzenleistung (5 Sekunden)Spannung / FrequenzEntladetiefeNutzbare KapazitätAbmessungen (L x B x H) und Gewicht
25 kWhLi-Ion10 kVA / 20 kW230 V;
50 Hz
80 %20 kWh1.096 x 1.066 x 1.185 mm / 560 kg
37,5 kWhLi-Ion20 kVA / 40 kW230 V;
50 Hz
80 %30 kWh1.600 x 1.020 x 1.708 mm / 850 kg
50 kWhLi-Ion30 kVA / 60 kW400/230 V; 50 Hz80 %40 kWh1.600 x 1.020 x 1.708 mm / 980 kg
60 kWhOPzV30 kVA / 60 kW400/230 V; 50 Hz80 %48 kWh2.012 x 1.183 x 2.012 mm / 3.039 kg
75 kWhLi-Ion45 kVA / 90 kW400/230 V; 50 Hz80 %60 kWh2.012 x 1.183 x 2.012 mm / 1.630 kg
90 kWhOPzV45 kVA / 90 kW400/230 V; 50 Hz80 %72 kWh2.012 x 1.183 x 2.012 mm / 3.995 kg
125 kWhLi-Ion60 kVA / 120 kW400/230 V; 50 Hz80 %100 kWh2.012 x 1.183 x 2.012 mm / 2.024 kg

Die Daten in der Tabelle verstehen sich als Richtwerte, die von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ausfallen können. Sie vermitteln jedoch ein Gefühl für die Dimensionen und ermöglichen eine grobe Planung. Deutlich zu erkennen ist dabei der Unterschied zwischen Li-Ionen- und OPzV-Akkumulatoren. Letztere erreichen in der Regel eine geringere Zyklenzahl und sind bei gleicher Kapazität etwa doppelt so schwer.

Mobile Stromspeicher: Kosten der Batteriespeicher im Überblick

Wie viel mobile Stromspeicher kosten, hängt im Wesentlichen von der Kapazität, der Akku-Bauart und der Ausstattung ab. Bei hybridfähigen Geräten mit einem modernen Energiemanagementsystem sind die Preise in der Regel etwas höher. Einfache Technik mit Blei-Gel-Akkus ist hingegen günstiger. Die folgende Tabelle gibt einen ersten Überblick.

KapazitätTypEntladeleistung
(Dauerleistung)
Preis
25 kWhLi-Ion10 kVA30.000 bis 35.000 Euro
37,5 kWhLi-Ion20 kVA110.000 bis 115.000 Euro
50 kWhLi-Ion30 kVA135.000 bis 140.000 Euro
60 kWhOPzV30 kVA105.000 bis 110.000 Euro
75 kWhLi-Ion45 kVA160.000 bis 165.000 Euro
90 kWhOPzV45 kVA120.000 bis 125.000 Euro
125 kWhLi-Ion60 kVA225.000 bis 230.000 Euro
Radsatz
(für kleine Geräte)
+ 3.000 bis 3.500 Euro
Solarladeregler
(für alle Geräte)
+ 3.000 bis 3.500 Euro
E-Auto-Ladeanschluss
(nicht für 10 kVA / 25 kWh)
+ 3.500 bis 4.000 Euro
Sonderlackierung
(für alle Geräte)
+ 500 bis 750 Euro

Auch hier ist der Unterschied zwischen OPzV- und Li-Ion-Akkus deutlich zu erkennen. So sind letztere bei höherer Kapazität in der Regel spürbar günstiger.

Wichtig: Denken Sie daran, dass die Investitionskosten der Batteriespeicher allein nicht ausschlaggebend sind.

Niedrige Effizienzwerte und wenige Ladezyklen können im laufenden Betrieb für höhere Ausgaben sorgen. So führt Ersteres dazu, dass beim Be- und Entladen mehr Energie verloren geht, was insgesamt einen höheren Verbrauch zur Folge hat. Eine begrenzte Entladetiefe vermindert die wirksame Speicherkapazität und bei einer kurzen Lebensdauer stehen früher Ersatzinvestitionen an. Auf die gesamte Nutzungszeit bezogen, können sich günstige Anlagen dabei zur teuren Kostenfalle entwickeln.

FAQ: Häufige Fragen zur ortsunabhängigen Stromspeicherung

Was ist ein mobiler Stromspeicher und was zeichnet die Anlagen aus?

Mobile Stromspeicher sind transportable Einheiten, die elektrische Energie bevorraten. Sie bestehen dazu aus Akkumulatoren, einem Wechselrichter, einem Energiemanagementsystem (EMS), verschiedenen Schutzeinrichtungen und Bedienelementen. Von Vorteil ist der leise Betrieb. Sie können die Anlagen überall einsetzen, senken ihren CO2-Ausstoß und sparen Energiekosten ein. Zusammen mit einem konventionellen Generator steigt die Spitzenleistung. Außerdem arbeiten Stromerzeuger im Hybridbetrieb effizienter.

Wo lassen sich transportable Batteriespeicher in der Praxis einsetzen?

Grundsätzlich lassen sich die Speicher überall dort nutzen, wo elektrische Energie benötigt wird. Ganz besonders eignen Sie sich dabei für die Kombination mit Erneuerbare-Energien-Anlagen sowie für Bereiche mit hohen Umweltschutzanforderungen oder Anforderungen an den Lärmschutz. Anwendungsbeispiele aus der Praxis finden sich auf Baustellen, an abgelegenen Standorten, in Gewerbe- oder Industrieanlagen, in Stromnetzen und an Ladestationen für Elektroautos.

Welche Speichergrößen sind verfügbar und wie finde ich die passende?

Die Speicher gibt es mit einer effektiven Kapazität von etwa 10 bis über 100 Kilowattstunden. Genügt das nicht, stehen auch Containerlösungen für bis zu 750 Kilowattstunden Strom bereit. Welche Größe die richtige ist, hängt dabei vom eigenen Bedarf ab. Bestimmen Sie, wie viele Geräte wie lange Strom mit welcher Leistung beziehen, können Sie die benötigte Kapazität bestimmen. Achten Sie bei der Auswahl unbedingt auch auf die Ausgangsleistung und die mögliche Entladetiefe.

Kann ich mit mobilen Stromspeichern PV-Strom bevorraten?

Das ist möglich. In diesem Fall statten Sie den Batteriespeicher mit einem Solarladeregler aus. Das zusätzliche Bauteil organisiert die Beladung und sorgt dafür, dass der Strom der Photovoltaikanlage effizient und zuverlässig im Speicher ankommt.

Wie lässt sich eine mobile Power Station als Ladestation einsetzen?

Um mobile Stromspeicher als Ladestation für Elektroautos nutzen zu können, ist ein entsprechender Ladeanschluss nachzurüsten. Viele Hersteller bieten das für einen überschaubaren Aufpreis an. Ist die Technik vorhanden, können Sie die Ladestation nahezu überall aufstellen. Auch das Beladen und Entladen an verschiedenen Orten ist grundsätzlich möglich.

Wie lange hält ein Stromspeicher für mobile Einsätze im Durchschnitt?

Die Lebensdauer hängt stark von der Akkutechnik ab. Kommen Li-Ionen-Speicher zum Einsatz, können Sie von 3.000 Ladezyklen oder mehr ausgehen. Bei Blei-Säure-Batterien sind es eher 2.000 Ladezyklen. Um 6.000 Ladezyklen zu erreichen, müssen Sie die Li-Ionen-Akkus theoretisch zweimal und die Blei-Akkus dreimal tauschen. Bei der Ermittlung der Gesamtkosten ist das unbedingt zu beachten.

Wie viel kann ein transportabler Batteriespeicher kosten?

Die Kosten der Speicher hängen von der Leistung, der Akku-Technik und der Ausstattung ab. So gibt es kleinere Anlagen für etwa 30.000 bis 35.000 Euro. Speicher mittlerer Größe schlagen mit 100.000 bis 150.000 Euro zu Buche und große Batteriespeicher kosten 200.000 Euro oder mehr. Hinzu kommen Ausgaben für optionales Zubehör, wie Radsätze (3.000 bis 3.500 Euro), Solarladeregler (3.000 bis 3.500 Euro) oder E-Auto-Ladeanschlüsse (3.500 bis 4.000 Euro).

Autor: Johannes Partz

Johannes Partz

Johannes ist hier Geschäftsführer. In der Energiebranche ist er seit 2013. Er war in verschiedenen Positionen in Technik und Vertrieb bei Energieversorgern tätig. Seine technische Expertise hat er aus den 3 Jahren als Geschäftsführer bei der Hampel GmbH - einem Gebäudetechnik Unternehmen mit Fokus auf Heizungstechnik, Sanitär, Lüftung und Klima.

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