Rasenheizung mieten

Mobile Rasenheizung mieten oder kaufen & Kosten sparen

Die Rasenheizung ist zur Bespielbarkeit von Outdoorplätzen in der nasskalten Jahreszeit vorteilhaft bis hin zu unentbehrlich oder sogar Pflicht. Unter den dafür infrage kommenden Sportarten steht der Männer-Profifußball mit Bundesliga, zweiter und dritter Bundesliga an oberster Stelle. Seit Mitte der 2000er-Jahre ist es eine zwingende Vorgabe der Deutschen Fußball Liga GmbH DFL, dass der Rasenplatz für die Heimspiele aller Bundesligen mit Rasenheizung ausgestattet sein muss. Oftmals kommt eine mobile Heizzentrale zum Einsatz.


Die Themen im Überblick

Aus technischer Sicht ist die Rasenheizung vergleichbar mit der Fußbodenheizung im Wohnhaus. Unterhalb des Bodenbelages wie Estrich im Gebäude oder dem Rasen auf dem Spielfeld wird ein dichtes Netz aus Heizröhren verlegt. Das hindurchgeleitete Warmwasser erwärmt wie beim Estrich aufheizen das Spielfeld von unten. Eis und Schnee tauen ab und die Rasenfläche wird auf Plusgrade Celsius im niedrigen einstelligen Bereich erwärmt. Der Platzwart oder Greenkeeper achtet darauf, dass der Rasen nicht zu warm beheizt wird. Überhitzung beschädigt die Wurzeln des Rasens mit der Folge, dass sie faulen und absterben.

Die mobile Rasenheizung – Grundlagen

Mobiles Rasenheizen bedeutet, dass die „Zentrale für die Heizungssteuerung“ nicht an einem Ort im Stadion oder extern fest installiert ist. Sie ist vielmehr mobil und kann von hier nach da bewegt werden. Die Mobilitätslösung ist ein mobiler Heizcontainer oder Heizanhänger, der an einer beliebigen technisch Sinnvollen und von den Vorschriften her erlaubten Stelle innerhalb der Sportstätte aufgestellt werden kann. Abhängig von dem Brennstoff wie beispielsweise Heizöl gehört ein mobiles Tanklager mit dem gewünschten Fassungsvolumen zur Gesamtausstattung. Der mobile Heizcontainer wird an die festverlegte Rasenheizung angeschlossen. Die Heizröhren unterhalb des Rasens werden mit einem abgestimmten Gemisch aus Wasser und manchmal Frostschutzmittel befüllt. Dieser Röhreninhalt wird durch das Heizsystem in der Containerheizzentrale mit Heizöl erwärmt.

Verschiedene Arten – mobiler Rasenheizungen

Das System des mobilen Rasenheizens lässt sich durch unterschiedliche Arten noch verfeinern, effizienter und kostengünstiger gestalten. Dazu gibt es heutzutage zwei gängige Möglichkeiten.

  • Die Rasenheizung wird möglichst hoch, also nahe an den Rasen heran verlegt. Je geringer der Abstand zwischen Rasenheizung und zu beheizendem Rasen ist, desto schneller und direkter entwickelt sich der Wärmeprozess. Von den bislang üblichen 25 plus X cm unterhalb der Rasenkante wird bei dieser Lösung deutlich abgewichen.
  • Die gesamte Rasenfläche wird in mehrere Parzellen aufgeteilt, die wahlweise einzeln, getrennt oder insgesamt beheizbar sind. Der Greenkeeper kann ganz gezielt auswählen, welche Teilfläche in welcher Lage [Sonne, Schatten, Himmelsrichtung …..] wann und in welchem Umfang beheizt werden soll.


Die Einsatzbereiche einer mobilen Rasenheizung

Grundsätzlich gilt: Je genauer die große Rasenfläche als Fußballfeld in den Standardmaßen 105 x 68 m beheizbar ist, desto einfacher und kostengünstiger kann der Rasen beheizt werden. Der Container als Heiz- und Steuerungszentrale ist relativ einfach platzierbar. Wenn auf der größeren oder großen Sportanlage mehrere Fußall- oder andere Rasenplätze mit einer Rasenheizung ausgestattet sind, dann lassen sie sich mit einer einzigen mobil einsetzbaren Rasenheizung beheizen. Das ist sicherlich eher die Seltenheit, lässt jedoch für eine langfristige Planung und Investition alle Optionen offen.

Infrage kommen solche Möglichkeiten nicht nur im Sport, sondern auch in Bereichen wie Freizeit- oder wie Erlebnispark mit einer dementsprechend großen Flächenausdehnung.

Finanzierung einer mobilen Rasenheizung

Zurück zur mobilen Rasenheizungsanlage für den Fußballplatz innerhalb einer Sport- und Stadionanlage. Die Kosten teilen sich auf in einmaligen Investitions- und laufende Betriebsausgaben. Die Investition summiert sich problemlos auf einige hunderttausend Euro. Wenn es darum geht, die laufenden Betriebs- und Unterhaltungskosten möglichst effektiv zu gestalten, stehen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten wie beispielsweise das Mieten, Leasen, der Mietkauf oder die Finanzierung zur Auswahl.

Eine Rasenheizung mieten oder kaufen?

Für jede Variante sind mehrere Angebote mit ihren jeweils eigenen Vorteilen am Markt verfügbar. Der Investor kann oder anders gesagt muss aus wirtschaftlicher Sicht entscheiden, welche Finanzierung für sein Unternehmen unterm Strich die günstigste ist. Günstig ist nicht immer gleichbedeutend mit billig. Aus Sicht des Unternehmers kann das Mieten einer Rasenheizung oder das Leasing ohne langfristige Kapitalbindung durchaus günstiger sein als der Kauf der Rasenheizung.

Bei einem längerfristigen Mietvertrag für das Stadion oder die Sportanlage sollte der Miet- oder Leasingvertrag für die Rasenheizung mit der Mietlaufzeit korrespondieren. Der Kauf bietet sich in der Regel für den Eigentümer mit großen Liquiden Mitteln an, jedoch nur selten für den Mieter.

Das Rasenheizung mieten ist bei einem Gesamtpaket des Anbieters „Rasenheizung verlegen und mobile Heizzentrale aufstellen“ vergleichbar mit einer Mischkalkulation aus eimaligen und laufenden Kosten. Hier sollte spitz gerechnet und mit solchen Angeboten verglichen werden, bei denen separat investiert und betrieben wird

Rasenheizung kaufen


Hiermit ist der Eigentumsübergang der Rasenheizung auf den Käufer gemeint. Betrieb, Instandhaltung und Haftung gehen auf ihn über. Für diese Bereiche inklusive einer adäquaten Versicherung muss er selbst auch dementsprechend finanziell vorsorgen. Der Kaufpreis kann einmalig in voller Höhe oder ratenweise bezahlt werden. In der Bilanz ergibt sich ein Wechsel zu Lasten des Kapitals hin zum abschreibungsfähigen Anlage- und Umlaufvermögen.

Rasenheizung leasen


Diese Variante stellt eine zeitlich begrenzte Nutzungsüberlassung ohne Eigentumsübergang dar. Das Leasing von Rasenheizungen ist eher unüblich, aber auch nicht ausgeschlossen. Es ist für den Leasingnehmer als kommerziellen Unternehmer eine attraktive Finanzierungsalternative. Sie beschränkt sich allerdings auf den mobilen Teil der Rasenheizung, also auf die Containeranlage für Heizung und Steuerung. Die installierte Rasenheizung entfällt als Leasinggegenstand, weil sie mangels Mobilität nicht zurückgegeben werden kann.

Rasenheizung mieten


Dies ist die vertragliche Überlassung der Rasenheizung für den vereinbarten Mietzeitraum. Vergleichbar mit dem Leasing muss der Mietgegenstand nach Vertragsende zurückgegeben werden – sofern das möglich ist. Hier bietet sich ein Vergleich mit der Einbauküche an. Sie kann weder gemietet noch geleast werden, weil sie – einmal fest eingebaut – nicht Eins zu eins wieder demontiert und zurückgegeben werden kann. Insofern beschränkt sich auch die Miete in aller Regel auf den mobilen Teilbereich der Rasenheizung – also die mobile Heizung.


Mietkauf der Rasenheizung


Diese Variante bietet dem Mieter die Möglichkeit, nach Ablauf der vertraglichen Mietzeit die Rasenheizung zu kaufen beziehungsweise die Rasenheizung mit der Mietzahlung zu kaufen und am Ende Eigentümer zu werden. Die bis dahin vertraglich gezahlte Miete wird ganz oder teilweise auf den vereinbarten Kaufpreis angerechnet. Für dieses Finanzierungsmodell sollte der Mieter auch zwingend Eigentümer des Sportplatzes respektive der Sportanlage sein. Das wirtschaftliche Eigentum an der Rasenheizung übernimmt er oftmals sofort ab Vertragsabschluss mit der Folge einer Aktivierung im Anlagevermögen. Juristisches Eigentum an der Rasenheizung erwirbt er nach Begleichung der letzten Mietvertragsrate.

Die Vorteile einer mobilen Rasenheizung

Den Rasen mobil zu beheizen ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. Folgende Übersicht zeigt Ihnen die Vorteile:

  • Als gängige Finanzierungsart bietet sich ein „lupenreiner“ Mietvertrag an
  • Die Vertragsdauer lässt sich den individuellen Vertragsverhältnissen zu Stadion und Sportstätte anpassen
  • Bilanziell wird eine Kapitalbindung im Anlagevermögen vermieden
  • Wer mietet, der kann erfahrungsgemäß vorab kostenfrei oder kostengünstig testen
  • Der Mietvertrag lässt sich bei einen Rundum-Service bestens kombinieren mit dem Ziel, dass sich der Mieter um nichts weiter zu kümmern braucht als um die pünktliche Mietzahlung
  • Mobil ist gleichbedeutend mit der Einsatzmöglichkeit an unterschiedlichen Orten und Örtlichkeiten
  • Der Mieter schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Er beheizt den Rasen mobil, ohne dauerhafte und zukünftige Verpflichtungen an und mit der Rasenheizung zu haben